Final FATE Fantasy

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Simon
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Final FATE Fantasy

Beitrag von Simon » 25. Januar 2012 16:11

Die Protagonisten

Feucht von Lipwick

Roken von Westsumpf
Ein aufrechter Recke mit wildem, rostrotem Haar, der den Rest der Gruppe um einen gefühlten Kopf überragt. Sein grober Lederharnisch und der vor jedem Wetter schützende Sumpfbauernhut wollen nicht so recht passen zu seinem edelmütigen Habitus und dem alten aber formidablen Bastardschwert auf seinem Rücken.

Ceres die Buchelfe

Danzelot der Kräuterhexer

Silas der Grummlige
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Simon
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Re: Final FATE Fantasy

Beitrag von Simon » 25. Januar 2012 16:12

Wer, Wolf?

Die Gruppe traf sich in der kleinen Hauptstadt eines Königreiches, das hinter den Feldern schon endete. Neben Kühen und Knechten fand sich im Thronsaal auch ein hölzerner Thron mitsamt besorgtem Monarchen, der uns von der beunruhigenden Entführung seiner einzigen Tochter durch Banditen berichtete.

Eine entführte Königstochter konnten wir nicht auf uns sitzen lassen, so rüsteten wir uns für den Marsch in die nördliche Wildnis, wohin sie vermutlich verschleppt wurde. Zunächst kamen wir eine Nacht bei Feucht von Lipwick unter, einem Bediensteten des Königs.

Leider war die Nacht eher ungemütlich, da jäh durch Geheul unterbrochen, und schon bald fiel der erste Dämonenwolf durch den Kamin, uns anzugreifen. Wir stürmten auf die Straße und zerhackten und retteten, so viel wir konnten, bis es uns schließlich gelang, die Bestien in die Flucht zu schlagen. Nur Feuchts Haus war in der Aufregung abgebrannt, und Danzelot wies eine unschöne Bisswunde auf.

Ein gutes Omen, nicht länger hier zu bleiben sondern uns endlich aufzumachen zu größeren Heldentaten!
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Simon
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Re: Final FATE Fantasy

Beitrag von Simon » 25. Januar 2012 16:13

Verflucht noch mal
so verfasst von Jan

Nachdem unsere Abenteuergruppe aufgebrochen war, waren sie zunächst am Rand der Steilküste unterwegs, da sie weder am Rande des Wolfswaldes (der ja seinen Namen nicht von ungefähr hatte, Danzelot sprach Bände), noch über einen fünf Kilometer breiten Grasstreifen zwischen Wald und Meer wandern wollten. Auf diesem sollten sich angeblich Goblinstämme aufhalten, deren liebster Zeitvertreib es war, Reisende auszurauben und nicht einmal mit dem Leben davonkommen zu lassen. Da sich das Wetter zusehends verschlechterte, fand die Gruppe in einer Höhle am schmalen Strand Unterschlupf. Probleme taten sich hierbei jedoch dreierlei auf. Zum Einen schaffte es Feucht, sich beim Abseilen an der Steilwand in eleganten Flugversuchen zu verwirklichen, zum anderen musste Danzelot aufgrund seiner fragwürdigen Verfassung an der Wand abgeseilt werden, wobei er mehrmals Bekanntschaft mit jener machte. Als letztes Problem stellte sich die Höhle selbst heraus, welche im Besitz eines Bären war, der zwar die Gruppe nicht angriff, jedoch ihre gesamten Vorräte fraß und ihnen eine kurze Nacht verschaffte.

Am darauf folgenden Tag beschlossen Abenteurer aufgrund eines Gewitters am Rand des Waldes zu wandern und trafen gegen Abend bei einem Gasthaus auf einer Lichtung mit einem kleinen Fluss ein. Hier wurden sie sehr freundlich von Margot, einer opulenten Wirtin, und ihrem körperlich eher gegensätzlichen Ehemann begrüßt. Beim Abendmahl (Erbsensuppe) unterhielt man sich über die Gegend und ging wenig später im Dachgeschoss zu Bett. Während der Nacht wurde die Gruppe von dem Bellen des Hundes im Gasthaus geweckt. Darauf entdeckten sowohl Danzelot (der eher passiv starrte) als auch Ceres zwei Geister, die unseren Abenteurern mitteilten, sie mögen bis zum Morgengrauen das Gasthaus möglichst hinter sich gelassen haben. In der Nahe dieser Geister fanden sich zwei verstaubte Betten bei denen auch eine sehr alte Blutlache entdeckt wurde. Darauf ging die Gruppe im Gasthof auf Erkundungstour, konnte jedoch nur feststellen, dass dieser anscheinend länger nicht bewohnt worden war, obwohl sie vor wenigen Stunden erst gespeist hatten. Zwischendurch wurden sie immer vom Bellen des Hundes in unterschiedliche Bereiche des Hauses gelockt. Als sie eine Abstellkammer untersuchten entdeckten sie hier das Skelett des Hundes, den sie bei ihrer Ankunft noch vollkommen unversehrt vorgefunden hatten. Im Keller konnte Roken einen Geheimgang entdecken (in einem Fass). In dem anschließenden Raum entdeckten sie zwei Flaschen (Whiskey), Seide und Geldmünzen, die sie an sich nahmen. Die im Keller entdeckten Betten der Gastgeber sahen so aus, als seien sie jahrelang nicht benutzt werden. Da inzwischen Danzelot verschwunden, er aber im Haus nicht zu finden war beschloss die Gruppe tapferer oder semitapferer Abenteurer, ihn draußen zu suchen. Während sie sich vom Haus entfernten bemerkten sie jedoch, dass sie wieder auf das Haus zugingen. Nach erneutem Durchsuchen des Hauses beschloss man es anzuzünden und entfernte sich zügig vom Haus. Darauf ging man aber wieder dem Haus entgegen, welches komplett unversehrt war. Da der Tag immer naher rückte und der Gruppe allmählich die Ideen ausgingen, wie sie diesem Gasthaus entkommen sollten, folgten sie dem Fluss welcher sie aber wieder zu dem Gasthaus zurückführte.

Erst als sie auf die Idee kamen durch den Fluss zu tauchen konnten sie im Morgengrauen das Haus verlassen und fanden Danzelot schlafend auf einer Lichtung am Waldrand.
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Re: Final FATE Fantasy

Beitrag von Simon » 25. Januar 2012 16:16

Als die Tiere den Wald verließen

Die Sonne beschien die Lichtung am Waldrand als wir uns wuschen und berieten, welche Route nun die beste sei. Diese Entscheidung wurde uns jäh abgenommen, nicht von dem kleinen Goblinüberfall, denn jene drei Gesellen hatten wir trotz ihrer Fernkampfwaffen schnell gestellt und in die Flucht getrieben, nein, der anschließende GROẞE Goblinüberfall war es, der uns kopflos zurück in die Wälder flüchten ließ.

Dass unsere Verfolger bald von uns abließen, lag vor allem an der Spürbaren Feindseeligkeit des Waldes. Schnell verliefen wir uns und waren nicht imstande, die Bäume mit Markierungen zu verletzen: alles, was wir ihnen zufügten, ereilte auch uns! Danzelot wurde unterdessen zunehmend wölfischer, und war es vielleicht auch, der einen blinden, weißen Wolf anlockte und mit ihm sprach. Der Wald wollte mit uns sprechen, über einen uralten Pakt.

Wir folgten den beiden an eine Lichtung ohne Licht, umringt von turmhohen, knöchernen Bäumen, erfüllt mit rot glühenden Augen, die man ständig im Augenwinkel erahnte. An der Stirnseite lag eine alte Höhle, der wir uns entgegen unserer aufkeimenden Fluchtimpulse näherten. Mit donnernder Stimme beklagte der alte Wald den Untergang der alten Ordnung und die fortschreitende Rodung durch das Goblinheer am Waldrand. Roken warf sich jedoch in die Brust und beschwor ein neues Bündnis mit den neuen Menschen da draußen, und um es zu besiegeln, sollte man gemeinsam gegen die kleinen Stinker vorgehen, um den Landstrich zur Küste wieder zu befreien.
Der Wald war einverstanden, und zahlreiche prachtvolle Tiere traten auf die Lichtung, sich von uns in die Schlacht führen zu lassen:
  • Roken, mutig und aufrecht, führte die Hirsche
  • Silas, geschwind und leise, führte die Eulen und Greifvögel
  • Feucht, verschlagen und wendig, führte die Dachse
  • Danzelot, verfilzt und selbst ein halber, führte die Wölfe
  • Ceres, zart und bedacht, führte die Bären in die Schlacht
Nachts fielen wir über das erste Goblinlager her und ließen keinen Stein auf dem anderen, wie Naturgewalten trafen die Natur und die Gewalttätigen aufeinander, und die Feinde lagen im Staub. Das galt leider auch für Ceres, auf die sich ein Bär gesetzt hatte.

Siegestrunken griffen wir das Hauptlager an, und Roken wagte es, den Anführer der Goblins zum Zweikampf zu fordern. Der stimmte zu und rief seinen Champion: einen etwa drei Schritt großen Oger. Roken schlug sich wacker, vor allem schlug ihn aber der Oger.
Dennoch hatte der Kampf sein gutes: die Wölfe hatten geschickt Position bezogen und fielen nun wieder über das Lager her. Der Oger und der Anführer fielen, die letzten Goblins wurden zerstreut. Der Weg in den Norden war frei.
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Re: Final FATE Fantasy

Beitrag von Simon » 25. Januar 2012 16:17

Ein Dungeon hat vier Ecken
Wie fand die Gruppe das Verlies, und wo hat Feucht seine Hand gelassen? Dies und mehr werden wir vielleicht nie erfahren…
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Re: Final FATE Fantasy

Beitrag von Simon » 25. Januar 2012 16:19

Böse, böse!

„Hier ruht Gilgamesch, erschlagen vor tausend Jahren, wird er wiederkehren“

Die Inschrift auf dem Grabstein inmitten der verfallenen Ruine war rätselhaft wie Unheil verkündend. Wir mussten frischen Neuschnee beiseite schaffen, um eine Tür an einem der Seitenflügel auszumachen.

Eine starke Schulter brach sie auf und folgte ihr die Treppe hinab. Erst im Licht der Fackel war das Skelett deutlicher zu erkennen, das, von der Tür zerteilt, beunruhigend vor sich hin zappelte. Ein Stockwerk tiefer begegneten wir zunächst einer Schleimpfütze, die sich als ausgewachsenes Schleimmonster entpuppte, das jedoch durch Flüssigkeit leicht zum explodieren zu bringen war. Blutbad die Erste!

Im nächsten Kellergeschoss fanden wir dann das ersehnte Verlies. Die erste Zelle enthielt einen schlanken Vampirtöterdolch in einer Birkentruhe, die zweite…
Nun ja, ein kurzes Chaos später baumelte Silas in einer Grube über einem Tentakelmaul. Zum Glück hing er an Feuchts Beinen, der wiederum gerade so von Roken gehalten wurde. Ceres stand daneben und blätterte verzweifelt in ihrem Buch, wie so eine Situation zu lösen sei. Unter Rokens instruktivem Gebrüll versuchte die immerhin, das Monstrum mit seinem Bogen zu beharken. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt. Feuchts unerschöpflicher Ärmel förderte im letzten Moment das Ass zutage, das Silas und sein Leben retten sollte: einen explosiven Cocktail. Blutbad die Zweite!

Ein Muster zeichnete sich ab. Allmählich war unsere Kleidung so richtig ruiniert. Die dritte Zellentür verbarg eine Geheimtür mit einer Zusatzzelle, welche die Reste eines besonderen Gefangenen mitsamt eines offenbar von ihm verschluckten Pergamentes barg.

Nach einer Weile gab auch die nächste Tür nach und wir betraten eine gut ausgestattete Folterkammer, die von garstigen Elmsfeuern bewacht wurde. Gemäß der Weisheit Rokens Großvaters entfernten wir uns sofort von der Eichentür, doch es half nichts. Im Chaos konnte er zum Glück die Tür kurzerhand aushebeln und die garstigen Geister damit ersticken.

Der Weg zur Zelle war frei, und darin lag erwartungsgemäß die Prinzessin, nur der Dolch, der aus ihrer Brust ragte, entsprach unseren Erwartungen nicht im Geringsten! Das galt für so ziemlich alles an diesem Dolch: die Art und Weise, wie er sich aus der Brust der Prinzessin erhob, um uns anzugreifen, ebensowenig wie seine Verwandlung in einen geflügelten Dämon, der seine militärische Überlegenheit durch diverse Feuerbälle demonstrierte. So flohen wir durch den Kerker, der um uns zu kochender Säure schmolz. Tapfer kämpften wir uns herauf, fallendem Schutt entgegen, bis alles unter uns verschüttet war.
Über allem lag die böse Prophezeiung des Dämons:
[insert epic evil prophecy here]

Am schlechtesten hatte Feucht die Eskapade überstanden: seine skelettierte Hand barg nun ein unheimliches Pentagramm.
Wir waren in unserer Queste um die Prinzessin gescheitert, doch der Weg nach Westen stand nun offen. Wir verließen die quadratische Schuttgrube, um dort Antworten zu finden.
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