ERPS in der B-Woche

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Kristian
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ERPS in der B-Woche

Beitrag von Kristian » 22. April 2010 08:45

Die Rollenspielrunde beginnt am 28.04 um 18 Uhr.

Ich werde Euch das System einmal Vorstellen und die Möglichkeiten der verschieden "Klassen" erläutern.

Danach werden wir die Charaktere erstellen sowie die Aufgaben innerhalb der Gruppe verteilen.

Falls ihr schon vorher Fragen habt, nur raus damit :)
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Re: ERPS in der B-Woche

Beitrag von Kristian » 25. April 2010 08:45

Ein paar Spieler haben schon ihre Spielwünsche geäußert.

Bringer des Lichts
Ritterin des Lichts
Priester des Lichts
Streiter des Lichts
Mitglied der Grafengarde

Fast vollständig....morgen gehts weiter^^
Zuletzt geändert von Kristian am 29. April 2010 10:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ERPS in der B-Woche

Beitrag von Kristian » 29. April 2010 10:10

Nach der gestrigen ERPS-Runde haben die meisten ihren Char erstellt.
Hier noch einmal die Übersicht über die Helden und die dazugehörigen Spieler:

Bringer des Lichts
Heinrich von Arken - André

Ritterin des Lichts
Sieglinde von Arken - Nicole

Priester des Lichts
Walter aus Tronje - Hauke

Streiter des Lichts
Bernhard aus Erbarmen - Klaas

Novizin des Lichts
Agatha von Tronje - Leoni

Mitglied der Grafengarde
Reiko - Frank
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Re: ERPS in der B-Woche

Beitrag von Kristian » 24. Juni 2010 19:06

Bringer des Lichts Heinrich von Arken

Ich freue mich, Euch mitteilen zu können, dass ich die mir gestellten Aufgaben ohne größtere Schwierigkeiten bewältigen konnte. Es folgt ein Bericht über die Ergebnisse meiner Recherchen.

Zunächst überbrachte ich Ritterin des Lichts Sieglinde von Arken Eure Ausrüstungsvorschläge. Sie nahm eine geringfügige Änderung vor und besorgte drei statt sechs Laternen und dementsprechend weniger Laternenöl, dafür vier Fackeln. Grafengardist Reiko traf ich erst später am Abend an, aber er lässt ausrichten, dass er sich selbstverständlich bereits um die Spezialausrüstung gekümmert hat.

Es war mir möglich, vom Quartiermeister der Abtei je zwei Überwürfe für einen Bringer des Lichts und eine Novizin des Lichts zu besorgen. Der Quartiermeister gestattete Streiter Bernhard und Priester Walter ebenfalls einen zusätzlichen Überwurf. Auch die übrige Kleidung, sowie die Schreibutensilien, wurden bewilligt.

Ritterin des Lichts Sieglinde von Arken sorgte zudem noch dafür, dass uns drei Pferde ab morgen Vormittag bereitgestellt werden, nachdem Euer Vater ein entsprechendes Schreiben für den Quartiermeister aufgesetzt hatte. Wir können also, sofern dies Euer Wunsch ist, direkt nach der Ernennungszeremonie aufbrechen.

Was die Informationen über Dhu und Umgebung betrifft, so konnte ich einiges zusammentragen, einerseits aus der Bibliothek der Abtei und andrerseits von Botschafter Geifer und Herrn von Dhu. Leider ist der Atlas über die Baronie Dhu und Umgebung derzeit vom Abt entliehen, und da er sich in einer wichtigen Besprechung befand, konnte ich dieses Werk nicht konsultieren.

Die Baronie Dhu besteht zu einem großen Teil aus Sumpf, weswegen es stark abgeraten wird, außerhalb der Straßen, welche die einzelnen Dörfer miteinander verbinden, zu reisen. Zwischen Hohenwacht und der Stadt Dhu befindet sich ein dichter Wald, aber auch hier wird davon abgeraten, diesen zu betreten, da es dort wilde Tiere gibt. Banditen soll es allerdings keine geben, wie Herr von Dhu uns versicherte.

Die Stadt Dhu ist vor allem für ihren See Dhu bekannt, in dem der Fluss Dhu entspringt. Durch ein interessantes Wunder des Herrn von Dhu war es uns sogar möglich, diesen zu sehen, jedoch schien er auf Streiter Bernhard ein wenig beunruhigend zu wirken. Es ist streng verboten, diesen See zu betreten oder in ihm zu fischen. Ein Besuch der Stadt Dhu wurde uns mehrfach vom Botschafter ans Herz gelegt.

Was die anderen Dörfer in Dhu betrifft, so konnte uns der Schreiber Unheil einige Details über diese verraten. Das Dorf Brimi verfügt über einen Tempel der Korona, geleitet von Priester Martin aus Brimi, es lebt hauptsächlich vom Fischfang. In Brimi befindet sich die letzte Anlegestelle auf der Molde.
Doge ist ein Kreuzungsort, an dem sich die Handelsstraßen aus Hauge, Brimi und Hista treffen, es ist zudem der Beginnpunkt des Knüppeldamms, des einzig sicher begehbaren Pfades zwischen Doge und Hista. Der dortige Tempel ist dem Nazir geweiht.
Hauge ist ein kleines Fischerdorf, der dem Heiligen Elistan geweihte Tempel wird von Bringer des Lichts Thorben von Bagel geleitet.
Über Hista schließlich konnte man uns nicht viel erzählen, da das Dorf sehr abgeschieden liegt. Die Gegend um den Eisbach herum scheint sehr kalt zu sein.
Über weitere Siedlungen, Einsiedler oder Tempel war der Botschafter Geifer nicht informiert.

Der empfohlene Reiseweg durch Dhu wäre, der Straße durch Kalleth, Brimi und Doge zu folgen und anschließend über den Knüppeldamm nach Hista. Die Reisezeit von Hohenwacht aus beträgt etwa 5 Tage, ein Umweg über Dhu und Hauge würde ein bis zwei Tage zusätzlich in Anspruch nehmen. Zusätzlich zu der längeren Strecke sind die Wege von und nach Hauge deutlich schlechter ausgebaut und wir würden nur langsam vorankommen. Die gesamte Strecke ließe sich auf Pferden zurücklegen, solange man auf der Haupstraße bleibt. Nebenstraßen gibt es keine, abseits der Straßen befindet sich nur Sumpfgebiet. Herr von Dhu konnte sich keinen Grund vorstellen, die Straßen zu verlassen. Ritterin des Lichts Sieglinde von Arken pflichtete ihm bei, sie geht nicht davon aus, dass unsere Gruppe verfolgt wird. Streiter Bernhard warf zudem noch ein, dass eventuelle Verfolger ohne Probleme die Straße nehmen und in Hista auf uns warten könnten, weswegen er eine schnelle Reise für die sicherste Alternative hielt. Es gäbe noch

Was ein unbemerktes Verschwinden aus Hohenwacht betrifft, so versicherte Gardist Reiko mir, dass dies nicht möglich sei, ohne zu fliegen oder unsichtbar zu werden. Das Stadttor ist der einzige Weg, Hohenwacht zu verlassen. Ein Wunder des Heiligen Ilcoron könnte uns hierbei unter Umständen gute Dienste leisten.

Herr von Dhu schien gegen Ende des Abends doch leicht angeheitert. Nachdem er vorher bereits Interesse an Eurer Schwester gezeigt hatte, begann er zu erklären, wieso er den Heiligen Geron für mächtiger als alle anderen Heiligen, unter Umständen sogar Lichtbringer selbst, hielt. Das Abendessen fand bald darauf ein Ende.

Hochachtungsvoll und mit dem Segen Lichtbringers, dem Allmächtigen
und Venum, dem Allwissenden

Novizin des Lichts
Agatha von Tronje
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Re: ERPS in der B-Woche

Beitrag von Andrenalin » 29. Juni 2010 18:07

Ihre Durchlaucht von Hohenwacht,
Euer Durchlaucht von Hohenwacht,
Liebes Abtum von Hohenwacht


die folgenden Worte wurden wir am 5. Juli 157 in der Abtei Hohenwacht verkündet:

Im Namen der Heiligen Korona,
der Ordnung Koronas
nehmen wir Euch den Rang des Ritter des Lichts weg!

Im Namen des allmächtigen Lichtbringer,
dem Allwissenden und Erschaffen allen Seins,
Im Namen der Heiligen Korona, die uns die Ordnung brachte,
die uns die Macht gab,
Im Namen Seiner Eminenz, Bischof des Lichts Zang von Arken,
dem weisen und edlen Verwalter des Bischtum, dem Verwahrer des Lichts,
Im Namen des Kriegsherrn des Lichts Konrad von Sturmfels,
der Beschützer des Lichts, der Wahrer der Ordnung
Und im Namen Seiner Exellenz Abt des Lichts Reinhold von Höhenstein,
dem geronischen Verwalter des Lichttums zu Hohenwacht

Überreichen wir Euch die Würde des Feldherrn des Lichts!

Tragt Sie mit Würde, Respekt und Verteidigt sie mit Eurem Leben.
Korona und Korim sei mit Euch auf Eurem Wegen und Taten.

Stehet auf Feldherr des Licht Wigbert von Arken
und zittert ihr Feinde aus Unterauen.

Mit den heiligen Grüßen Euer Hochwürden
Bringer des Lichts Heinrich von Arken
Lichtbringer mit Euch

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Re: ERPS in der B-Woche

Beitrag von Kristian » 30. Juni 2010 06:30

Rede des Grafen von Hohenwacht zur Ernennung des Feldherren des Lichts.
Gehalten am 05.Juli.157 in der Kathedrale zu Hohenwacht.


Ehrwürdige Bewohner von Hohenwacht.
Was wir hier eben erleben durften war ein weiterer Schritt auf einer langen steinigen Strasse in Richtung einer glorreichen Stadt Hohenwacht.

Die Ernennung meines alten persönlichen Freundes, Wigbert von Aken, zum Feldherren des Lichts geschieht in einer Zeit, in der sich die Finsternis Schritt für Schritt über ganz Radonius ausbreitet.
Die Ernennung eines neues Feldherren des Lichts ist ein strahlendes Zeichen an unsere Freunde und Verbündeter, es ist aber auch ein gleißender Strahl der Macht und Entschlossenheit an unsere Feinde.

Hohenwacht ist gewappnet!

Unsere Mauern sind stark, unser Glauben ist fest, unsere Kirche ein Hort des Geron, unsere Sinne sind ebenso wie unsere Waffen geschärft.

Die Familie von Aken ist, wie die Familie von Hohenwacht, ein solider Fels auf dem die Zukunft unseres Reiches stehen wird.
Gemeinsam werden wir den Gefahren und den Herausforderungen, die dort aus der Dunkelheit kriechen mögen trotzen, ja, wir werden sie wieder zurück drängen.

Bei dieser gerongefälligen Aufgabe stehen sind wir nicht allein da.

Unsere Stolzen Baronien sowie unsere tapferen Nachbarn halten zu uns wie eh und je.
Doch ist es uns in den letzten Jahren auch gelungen neue Verbündete zu finden und alte Bündnisse wieder zu erneuern.
Hohenwacht ist nicht mehr die Stadt am Ende des Reiches, am Ende der Zivilisation.
Hohenwacht ist das aufgestoßene Tor zu einer neuen aufregenden Welt!

Bewohner von Hohenwacht, freut euch auf eine glorreiche Zukunft.
Ihr werdet Zeuge einer neuen Ära, eines Neubeginns, wie ihn Hohenwacht, wie ihn Radonius noch nie erlebt hat.

Ein neues Zeitalter hat begonnen!!!
Lichtbringer mit Euch!

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Re: ERPS in der B-Woche

Beitrag von Kristian » 23. Juli 2010 18:30

Die Laubfrau

Als sich die ersten Siedler an dem heutigen Ort Brekke niederließen, waren sie müde Wanderer aus dem Süden. Seit langem auf der Reise aus den Tiefen des Reiches Radonia. Damals gab es noch keine Strassen und keine Wege hier oben im Norden. Hohenwacht war noch eine kleine Stadt an einer Mine irgendwo in den Bergen und Dhu noch ein Fischerdorf am großen See.
Die Menschen sahen schon von weitem die große einzeln stehende sterbende Eiche. Ihre alten knorrigen Äste und ihr kahles Laubwerk ließen erahnen wie alt dieses Wesen war.
Viele der Reisenden waren müde und erschöpft, Wunden und Krankheiten zeichneten die Menschen. Als die Nacht hereinbrach und die meisten Wanderer in einen erholsamen Schlaf fielen, schritt eine junge Frau durch das Lager, sie war schwanger und ihr Kind lange überfällig. Sich vor schmerzen krümmend lehnte sie an der alten Eiche. Ihr Kind kam noch in dieser Nacht, doch die Geburt verlief nicht reginagefällig. Die junge Frau verlor viel Blut und die Menschen flehten um die Hilfe der heiligen Regina. Da trat aus dem Schatten des mächtigen Baumes eine merkwürdige Frau. Ihre Haut war braun wie die Borke eines Baumes, die Augen schwarz wie alte Astlöcher und anstatt Haaren trug die Frau prächtige Blätter auf dem Kopf.
Die Frau sprach davon, dass sie dem Mädchen helfen werde. Dafür sollten aber die Menschen an dieser Stelle neues Dorf gründen und den sterbenden Baum wieder gesund pflegen.
Die Menschen willigten ein und das Wunder der Heilung geschah.
Sie ließen sich unter dem Baum nieder und nannte das neue Dorf Brekka, ein altes Wort aus dem Radonischen, das Pause oder Rast bedeutete.
Die junge Frau aber brachte eine gesunde Tochter zur Welt und die Menschen hielten ihr Versprechen und pflegten den Baum gesund.
Sie schnitten ihm das tote Holz aus dem Leib und mit Schweiß und Blut retteten sie das alte Wesen vor dem Tode.
Die junge Frau bedankte sich für ihre Rettung auf ihre eigene Art und schnitzte aus dem totem Holz eine eindrucksvolle Reginastatue.
So wuchs das Dorf und wurde zu einem Ort der Regina und noch heute kommt jede Gräfin aus Hohenwacht nach der Hochzeitsnacht hier her, um für ein reginagefällige Geburt zu beten.
Wenn man die Nacht unter der Eiche verbringt, vermag man noch das Wispern der Laubfrau hören, wie sie für eine gesunde Geburt betet.


So gehört im Dorf Brekke Juli 157
Lichtbringer mit Euch!

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