FRAGEN - VORSCHLÄGE - DISKUSSION

Antworten
Holger Gentemann
Cultist
Beiträge: 22
Registriert: 31. August 2010 20:50
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

FRAGEN - VORSCHLÄGE - DISKUSSION

Beitrag von Holger Gentemann » 2. September 2010 20:43

.


FRAGEN und VORSCHLÄGE

Schon jetzt sind einige Fragen an die Durchführung gestellt, einige Vorschläge gemacht worden.

Zum Start dieses Forums möchte ich diese klugen Anregungen hier gleich mit einstellen:



1.) "Ich könnte mal einen Teil meiner Fischertechnik Sammlung weitergeben. Dazu wäre natürlich auch das Alter der Zielgruppe interssant"

Anmerkung:
Fischertechnik ist ziemlich anspruchsvoll... das finde ich gar nicht so schlecht. Wir sollten das aber NICHT um Kinderbücher, Playmobile, Lego... ausweiten. Ansonsten entsteht doch eher der Eindruck einer Trödelmarkt-Aktion oder eines Flohmarktes? Lasst uns bei der Aktion wirklich fokussiert bei dem Thema SPIELE bleiben, dann ist das alles aus einem Guss und wirkt sicherlich anspruchsvoller. Meine Meinung :D




2.) "Vielleicht gibt es ja auch Spieler die Lust und ZEIT haben die Spiele im Krankenhaus auch vorzustellen und zu erklären. ( Anfragen dazu aber besser erst nach abklären der Möglichkeiten mit den Krankenhäusern )"

und ähnliches Statment:

Was ich toll finden würde: Wenn Spielerinnen und Spieler ihre Freizeit opfern, und zu den kranken Kindern gehen und mit ihnen die Spiele spielen. Das entlastet dann auch die Eltern, die soooo unendlich viel Kraft brauchen und so vielleicht mal eine Zeit für sich bekommen und durchatmen können. Und lenkt die Kinder, die übrigens viel besser als die Erwachsenen mit ihrer Krankheit umgehen, ein wenig von ihren Sorgen ab. Welche Krankenhäuser das wünschen, ließe sich sicher leicht herausfinden.


Anmerkung:
Also, diese Idee finde ich schlichtweg Großartig und ich denke wir haben in der Hamburger Spielerschaft auch ein paar Leute, die sich dafür gerne zur Verfügung stellen würden???




3.) "Allerdings lese ich tatsächlich nur selektiv so lange Mails, also wegen Logistik und Kontoverbindung ggf. bitte um kürzere Mail mit klaren "Anweisungen". "

"Übrigens leite ich deine Mail an einige Freunde von mir weiter, die auch gern spielen."


Anmerkung:
Kürzere Mails. Ja (hust). Ich bemühe mich!
Die Weiterleitung des Projektes an Freunde und Freundesfreunde finde ich großartig, weil hier hoffentlich noch mehr potentielle Spender - letzendlich zugunsten der Kinder - erreicht werden können. Es währe toll, wenn sich möglichst viele die diese Aktion begrüßenswert finden, an diesem Vorschlag ein positives Beispiel nehmen könnten?




4.) "Hallo Holger,

das scheint mir eine sehr gute Idee zu sein, Spiele und Bargeld für kranke Kinder zu spenden,

Dabei hätte ich noch eine Idee:
Statt zu einer einmaligen Spendenaktion aufzurufen würde ich eher bei
Deiner legendären Dienstagsrunden einen Klingelbeutel herumgehen lassen.


Wenn im Durchschnitt "nur" 20 Leute kämen und jeder im Durchschnitt jeweils nur 1 Euro spenden würden,
dann kämen bei 26 Treffen pro Jahr (jede zweite Woche bei 52 Wochen pro Jahr) immerhin 20x1x26 = 520 Euro zusammen.

Das Beste daran ist, es täte keinem wirklich weh (für 1 Euro bekommt man weder etwas zu essen noch zu trinken), niemand müsste also wirklich auf etwas verzichten.

On top kämen noch die Sachspenden, also Spiele-Spenden.

Und das beträfe nur Deine Spieletruppe! Wenn "Magierspiele", "Spiel mit Pete" und was es
noch so alles regelmäßig in und um Hamburg herum gibt, auch noch mitmachten, dann sind wir von 10.000 Euro pro Jahr - und das jedes Jahr(!) - nicht mehr allzu weit entfernt..."



Anmerkung:
Also, den genannten Betrag finde ich ja vorsichtig etwas arg optimistisch. Aber der Grundgedanke dieses Vorschlages gefällt mir ausgesprochen gut. Ich werde den für meine Spielgruppe im Hinterkopf behalten und evtl. mögen sich hier ja auch andere Spieltreff-Organisatoren aus Hamburg dran orientieren?




5.) "Hallo Holger,

Spielspenden für Kinderkrankenhäuser sind eine gute Idee.

Ich möchte dazu noch zwei Gedanken anmerken:

1) Die Spiele sollten (möglichst) einen pädagogisch wertvollen Anreiz haben.

2) Die Spiele sollten unbedingt verlusttolerant sein!
Beispiel: Wenn beim Skatspiel eine Karte fehlt, ist das Spiel wertlos.
Wenn bei Memory oder Bohnanza eine Karte fehlt, macht das (fast) gar nichts.



Anmerkung:
Betr. Pädagogischer Anreiz:
Bei den gespendeten und gesponsorten Spielen - sind wir natürlich erst einmal dankbar für jedes Spiel, das überhaupt gespendet wird :)

Für die von uns frisch angekauften Spiele (aus den Barspendentopf!) holen wir uns sachkompetente Spieler mit in`s Boot, die einen sehr guten Überblick über das, was es an Kinder,- und Jugendspielen am Markt gibt, haben?

Ich denke hier z.B. an Silke aus Norderstedt, an Rainer, an Jörg von "www.Brettspiele-Report.de", dessen Seite 2009 für den Adolph Grimme Online Award nominiert war und der schon viele viele Kinderspiele rezensiert hat?

Den Hinweis "Die Spiele sollten unbedingt verlusttolerant sein!" finde ich nur grandios und wirklich wirklich super! Auf diesen Gedanken währe ICH im Leben nicht gekommen. Meinen herzlichsten Dank für diesen wirklich klugen Vorschlag!!!!




5.) Übrigens das Werner-Otto-Instut (Stiftung Alsterdorf) hat auch zwei Kinderstationen...eine für kleinere und eine für Kinder ab ca. 7-12 J.. Wenn du magst, frage ich da mal nach, ob sie auch Interesse an so einer Spende haben?

und ähnliche Frage:

grundsätzlich tolle Ideen. Aber sollte das ganze Geld wirklich an Krankenhäuser gehen oder auch an Heime und soziale Einrichtungen, wo arme Kinder sind?



Anmerkung:
Ich fände das schon einen überwältigenden Erfolg, wenn wir sooooooo viele Spielespenden (bzw. Geldspenden - von denen ja gleich Spiele eingekauft werden sollen, es soll ja gar kein Bargeld an die Kinderkliniken fließen!) zusammenbekommen, das sich ein aufteilen auf zwei, drei oder (träumen darf man ja) sogar vier Institutionen lohnt?

Die Vorgabe war jetzt Kinderkrankenhäuser, Kinderstationen wo Kinder mit Leukämie, Herzfehler oder ähnliches - jedenfals richtig harte Fälle (vermute ich mal so) liegen. Incl. evtl. sogar dem Kinder-Hospitz "Sternenbrücke".

Die zweite Vorgabe ist, das wir die Sachspenden (Spiele) NICHT zu den/der Klinik(en) bringen wollen - sondern das wir Vertreter der Klinik(en) einladen wollen, sich die Spende auf dem Spielevent (welches auch immer) abzuholen.

Für 20 oder 30 Spiele muß man die aber nicht einladen - das währe doch ein wenig peinlich? Da müsste dann also schon ein wenig "Masse" liegen.

Ja - also ganz pragmatisch halte ich eine Ausweitung der Spiele-Sammel-Spenden-Aktion dann auf Heime und weitere soziale Einrichtungen aus diesem einfachen pragmatischen Grund für nicht sonderlich "projektfördernd".

Das ist aber meine ganz persönliche Meinung.




6.) (...) Geldspenden können übrigens von jedem Interessierten zweckgebunden (! also mit dem Vermerk "für Anschaffung von Gesellschafts-Spielen" )an die entsprechende Institution gezahlt werden.
Für das UKE gibt es z.B. mehrere Möglichkeiten, die man hier findet:


http://www.uke.de/kliniken/haematologie ... 0Onkologie


Von dem Geld werden übrigens, sofern nicht zweckgebunden, z.B. auch Veranstaltungen wie das Sommerfest der Kinderkrebsstation finanziert. Da war ich vergangenen Sonnabend mit meinem Patenkind, und es war rührend, mit wieviel Spaß die Kinder dabei waren.

Spendenbescheinigungen bekommt man von dort auch problemlos und automatisch. Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich eine andere gemeinnützige Organisation Spendengelder für andere Organisationen sammeln darf und dafür Spendenbescheinigungen, und schon gar nicht zweckgebunden, ausstellen kann. Diese Bedenken habe ich auch, nur am Rande angemerkt. Da ich vor zwei Jahren einen erheblichen Geldbetrag für die DKMS für die Typisierungsaktion von (...) gesammelt habe, kenne ich mich etwas aus. Das Konto habe ich damals gemeinsam mit der DKMS eröffnet, ich hatte keinen Zugriff auf das Konto, keine Konteneinsicht (wer hat wieviel eingezahlt) und durfte nur Zwischenstände erfahren. Keine Ahnung, ob man so etwas auch mit dem UKe vereinbaren kann.
.



Anmerkung:
Den Punkt mit den Spendenquittungen finde ich beachtenswert. Ich sag das mal so. Die Option mit den Spendenquittungern ist genau das. OPTIONAL. Wenn das nicht geht, geht das halt nicht. Daran lassen wir diese Aktion aber ganz gewiss nicht scheitern? Tolle Sache wenn es klappt, aber unser Seelenheil hängt nicht daran


7.) Auch eine Idee: Einen Typisierungstag der DKMS in HH oder Umgebung nutzen, um sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen. Dort gemeinsam auftreten als Spielergemeinschaft aus Hamburg und Umgebung, das wäre toll. Bei unserer Typisierungsaktion vor rund 2 Jahren für mein Patenkind waren unter den 4000 potentiellen Spendern, die sich an diesem Tag registrieren ließen, u.a. Motorradgruppen, Modellflugzeuge-Gruppe, Stammtische, Firmen etc. dabei, die mit Maskottchen u.ä. in Gruppen kamen. Das war wirklich toll. So eine Aktion, das wäre lohnenswert.
Kostet nichts, bringt aber potentielles Leben!



Anmerkung:
Auch eine schöne Idee!
Freiwillige vor, wer möchte das Organisieren?
Passend u dieser Idee könnte man sich an die FamilyGames Stiftung wenden und das legendäre CATAN-MOBIL für eine solche Aktion ordern.


http://www.catan-mobil.de/

Das Siedler von Catan Spiele-Mobil ist ein umgebauter amerikanischer Schulbus, der bis unters Dach mit Brettspielen gefüllt ist. Namensgeber ist das legendäre Spiel des Jahres 1995 „Die Siedler von Catan“. Neben den bekannten Produkten aus dem Hause KOSMOS befinden sich Spiele fast aller deutschen Verlage an Bord.

Jedes Jahr gehen FamilyGames-Mitarbeiter in diesem prächtigen Schulbus-Oldtimer mit total verspielter Bemalung und Aufmachung auf große Deutschland-Tournee. Wo das Catan-Mobil auftaucht, können Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach Herzenslust spielen.

Damit das lästige Regelstudium entfällt, stehen den Besuchern erfahrene Spiele-Erklärer mit Rat und Tat zur Seite. Dem reinen Spielspass ist damit Tür und Tor geöffnet.

Das Catan Mobil kann man anfragen, für seine Veranstaltung (z.B. Strassenfest) “ordern”. Ganz grob gesagt – ist die Veranstaltung umsonst, gibt es auch den Bus für umsonst. Ist die Veranstaltung eine kommerzielle Kiste, kostet auch der Bus was. (Das ist jetzt eine GROBE Zusammenfassung, bei Interesse müsstet ihr da schon noch mal genauer hingucken!!!


.

Antworten