Children of the Night (WiSe 10/11)

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Re: Children of the Night

Beitrag von Arakano » 11. November 2010 03:14

Wie wohl? Die Amerikaner werden sinnlos proaktiv sein, der Engländer in träger Unentschlossenheit verharren und der Ire uns alle unbedacht in Lebensgefahr bringen. Während der Schweizer neutral bleibt... man hat schließlich Klischees zu bedienen!
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Marten
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Re: Children of the Night

Beitrag von Marten » 11. November 2010 20:33

Euer gnadenloser, launischer Spielleiter sitzt gerade mit seinem smartphone bei sportspaß und hat eine Idee: wer hier zuerst eine Zusammenfassung der letzten Sitzung postet (aber schon etwas detailliert!), muss beim nächsten mal nicht zwangsweise etwas zu Essen mitbringen. Ist das nicht toll?
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Re: Children of the Night

Beitrag von Arakano » 12. November 2010 00:28

[Ich werde zwar dennoch versuchen, was zu Essen mitzubringen, aber ich kann ja mal mein Glück versuchen...]

Es war ein kühler aber klarer Herbsttag, dessen immer noch warme Sonnenstrahlen und frische Brise sogar den stinkenden, lärmenden Hafen Bostons zu einem erträglichen Ort machten; etwas abseits der Stadt, wo die Vororte in das immer noch primär ländlich geprägte Hinterland übergingen, lockte die Farbenpracht des Herbstlaubs von Neu England viele Ausflügler hinaus aus dem Gedränge der Großstadt. Natürlich nur solche der besseren Gesellschaft, immerhin war es ein Montag.

Montag, der 1. Oktober 1900, um genau zu sein. Ein Tag, der sich für immer in das Gedächtnis von Dr. Edmund Aldernon Eddington prägen sollte. Er hatte den Morgen damit verbracht, die Zeitungen aus England zu studieren, voll von Berichten über den erfolgreich beendeten Burenkrieg und die aktuellen Wahlen. "Labour Party... pah! Es ist weit gekommen mit dem Empire...", murmelte Edmund, eher ungehalten.

Doch die aufstrebende Arbeiterbewegung Englands sollte schon bald seine geringste Sorge sein. Denn seine Lektüre wurde gegen 10:15 von einem Bediensteten der Gesellschaft unterbrochen, der ihn informierte, dass nun auch die letzten erwarteten Mitglieder zum angesetzten Treffen erschienen waren. "Nun, das wurde aber auch Zeit...", entgegnete Edmund, einmal mehr eher ungehalten über die Verspätung, gleichzeitig neugierig auf die Enthüllungen, die ihn erwarteten. Wie üblich hatte man sogar ihn, der doch als Leiter der neuen Arbeitsgruppe fungieren sollte, über Details im Unklaren gelassen. "Es ist eben eine GEHEIMgesellschaft, Edmund", hatte sein alter Bekannter Mortimer Sullivan, ein führendes Mitglied der Gesellschaft für wahrhaftige Theosophie, gescherzt, und danach wiehernd gelacht. Wie Edmund diesen abgedroschenen Witz verabscheute, vom Lachen Mortimers ganz zu schweigen!

Im Sitzungssaal erwarteten ihn bereits die anderen Gruppenmitglieder, in Smalltalk verwickelt. Und dort, auf seinem Platz, lag auch eine Mappe mit Papieren. "Guten Morgen, meine Damen und Herren", sagte Edmund, mit einer angedeuteten Verbeugung, während er zur Mappe griff.

Der erste Zettel darin enthielt eine Auflistung der Namen aller Anwesenden:

- Edmund A. Eddington, Wissenschaftler
- Edward S. Rochard, Wissenschaftler
- Harvey R. Coleman, Journalist
- Hans R. Hämmerli, Schriftsteller
- George W. Harris, Lokführer a.D.
- Michael Mallone, Sicherheitsbeauftragter
- Ann-Lucille McGregor
- Elenor M. Lauderdale

Edmund nickte. Er war zumindest mit einigen der Namen vertraut, die anderen... nun, die Gesellschaft schien dieses Mal davon auszugehen, dass Quantität Qualität zu ersetzen vermochte.

Der nächste Gegenstand in der Mappe war ein Brief, bestehend aus mehreren hastig handbeschriebenen Blättern, unterzeichnet von einem gewissen Father Lawrence McKenzie, Miller's Creek, 21. September. Neben diesem Brief enthielt die Mappe nur noch einige hastige Notizen für Edmund, denen er entnahm, dass der Brief den wesentlichen Hintergrund der Mission bildete, weitere Einzelheiten unbekannt und von der Gruppe zu ermitteln seien, und dass die Arsenale der Gesellschaft ebenso wie deren Bibliothek ihnen zur Verfügung stünden, uneingeschränkt. Bemerkenswert.

Edmund wandte sich den anderen Gruppenmitgliedern zu, unter denen inzwischen erwartungsvolle Stille eingekehrt war: "Werte Anwesende, erlauben Sie mir, mich vorzustellen: Edmund A. Eddington mein Name, und es wird mir eine Ehre sein, in den kommenden Wochen mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Verzeihen Sie mir, wenn ich es dabei vorerst mit den Höflichkeiten belassen möchte, denn Eile ist von äußerster Wichtigkeit.

Ich kann Ihnen versichern, dass ich ebensowenig wie Sie weiß, womit wir es zu tun haben. Alle Informationen, welche die Gesellschaft uns geben kann, liegen in diesem Brief, den ich gleich vorlesen werde. Ich nehme an, Sie alle sind mit den Konditionen unserer Mission vertraut? Geheimhaltungsklausel, Kostenerstattung, Bestattungspauschale, etcetera?"

Verhaltenes Gemurmel der Zustimmung, Nicken.

"Gut, dann lassen Sie mich den Brief vorlesen. Ich möchte Sie bitten, mit Fragen und Kommentaren bis zum Ende zu warten, unser aller Nerven zuliebe."

Und so setzte Edmund seine Lesebrille auf und wandte sich der zittrigen Schrift Father McKenzie's zu.

Die Geschichte, die der Brief erzählte, war düster, grauenvoll, schockierend; in den letzten sieben Monaten waren in Miller's Creek, einem verschlafenen Ort von etwa dreihundert Seelen, nicht weniger als 16 Personen entweder gewaltsam ums Leben gekommen oder spurlos verschwunden - 17, wenn man den invaliden Bruder des Priesters dazu zählte, dessen leblosen Körper man am 1. März im Wald nahe des Ortes gefunden hatte, der aber anscheinend keine offensichtlichen Gewaltspuren aufwies.

Schlimmer noch als die bloße Zahl der Opfer waren jedoch die Begleitumstände: unter den Opfern waren viele Kinder, und oftmals waren die Morde mit äußerster, unmenschlicher Brutalität begangen worden. Dass unter den Opfern auch zwei zur Ermittlung ausgesandte US Marshalls waren, bezeugte die Gefährlichkeit der Täter - oder konnte es etwa ein Einzeltäter sein?

An den blassen, entsetzten Gesichtern im Raum konnte Edmund erkennen, dass mehrere von ihnen sich fragten, warum ausgerechnet sie sich mit einer solchen Mordreihe beschäftigen sollten. Für Edmund war der Grund hierfür dagegen klar: selbst wenn Father McKenzie nicht deutlich seiner Überzeugung, es mit einem übernatürlichen Monster zu tun zu haben Ausdruck verliehen hätte, so hätten die Beschreibungen einiger der Opfer als blutleer, sowie die Tatsache, dass Marshall Jack Greyson in einem von innen verschlossenen und verriegelten Hotelzimmer aufgefunden worden war, den Fall überdeutlich gemacht...

Aber natürlich würden die anderen Anwesenden Edmunds Glauben an das Übernatürliche nur bedingt teilen. Er seufzte innerlich. Die moderne Skepsis erleichterte die Arbeit der Gesellschaft keineswegs!

"Welcher Mensch ist nur zu so etwas fähig?", murmelte Ann-Lucine McGregor, erschüttert vom ersten Eindruck des Briefes.

"Wenn Sie mir die gewagte Vermutung erlauben, meine Dame", erwiderte Edmund, darauf bedacht, sofort zur Sache zu kommen, "so haben wir es keinesfalls mit einem Menschen zu tun. Der Schrecken von Miller's Creek, und unser zukünftiges Jagdobjekt, ist der wandelnde Untote. Nosferatu. Le Vampir!"

Ungläubige Blicke antworteten Edmund. Und dann begann die Diskussion... eine Vergeudung von Stunden wertvoller Zeit! Miss McGregor vermutete Banditen, vermutlich Wahnsinnige. Mr. Mallone brachte Kobolde als mögliche Täter ins Spiel - "Kobolde!", dachte Edmund verärgert, "dabei hat die Gesellschaft seit den Verträgen von Cork 1686 die Kobolde endgültig als harmlos eingestuft!" -, wieder andere brachten Indianer ins Spiel, die es um Miller's Creek seit vielen Jahren nicht mehr gegeben hatte. Am Ende einigte man sich, vorhersehbarerweise, auf Uneinigkeit, und beschloß, weitere Ermittlungen vor Ort anzustellen.

"Ausgezeichnet. Unser Zug fährt morgen früh. Ich muss Sie bitten, sich zeitig am Bahnhof einzufinden. Ausrüstung werden wir noch heute von der Gesellschaft erhalten. Folgen Sie mir bitte zum Arsenal."

'Banditen!', dachte Edmund bei sich. 'Und wenn morgen früh ein Drache dieses Haus in Schutt und Asche legen würde, gäben sie vermutlich der Gasgesellschaft die Schuld. AMERIKANER!'

Bald schon war die Gruppe bis an die Zähne bewaffnet, denn die Arsenale der Gesellschaft waren hervorragend bestückt: Säbel, Bajonette, Gewehre, Revolver und Pistolen jeglicher Art, sogar Armbrüste hatten sich finden lassen.

Danach ging die Gruppe für den Rest des Tages auseinander - man würde sich während der langen Zugfahrt noch näher kennenlernen können. Edmund widmete sich seinen Büchern, um eine Auswahl der wichtigsten Nachschlagewerke zu treffen. Danach schrieb er einen Brief an seinen Vater, in dem er höflich aber unaufdringlich seinen Aufbruch ins Ungewisse mitteilte, und für den Fall eines fatalen Ausgangs seinem Vater für die Mühen und Kosten seiner Aufzucht und Erziehung dankte.

Edmund war einigermaßen erleichtert, dass ihm die gnädige Weite des Atlantiks die Peinlichkeiten einer persönlichen Verabschiedung ersparten, wie sie an diesem Abend etwa Mr. Harris auf sich nehmen musste. Wie unbedacht von der Gesellschaft, einen Familienvater anzuwerben! Nun ja.

Zu Edmunds großer Überraschung fanden sich tatsächlich alle Mitglieder der Gruppe zur verabredeten Zeit am Bahnhof ein. 'Tapfer UND pünktlich... könnten fast Engländer sein!', dachte er bei sich, etwas versöhnter mit der bunten Zusammensetzung seiner Mitstreiter.

Während der Zugfahrt machte sich Edmund mit allen Einzelheiten des Briefes vertraut, eine Tätigkeit, der sich auch Professor Rochard widmete. Ein beträchtlicher Teil der Gruppe war währenddessen bemüht, sich mit ihren neuen Waffen vertraut zu machen. Keine gänzlich nutzlose Tätigkeit, wie Edmund zugeben musste, aber er war dennoch überzeugt, dass, sofern ihnen ein Sieg vergönnt sein sollte, die Waffen des Geistes von größerer Bedeutung sein würden als jede stählerne Klinge oder bleierne Kugel.

Der Wechsel vom Zug zur Postkutsche verlief reibungslos, und gegen Abend erreichte die Gruppe Miller's Creek. Ihr Kreuzzug gegen den unheiligen Schrecken jener geplagten Gemeinschaft begann...

[hoffe, das ist so in Ordnung und dass ich keinem Charakter Unrecht tat... ;)]
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Re: Children of the Night

Beitrag von Marten » 12. November 2010 20:48

Und sowas tippst Du mitten in der Nacht runter...?!
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Re: Children of the Night

Beitrag von Arakano » 14. November 2010 01:12

[tagsüber habe ich andere Sachen zu tun - meistens zumindest. :D]
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Re: Children of the Night

Beitrag von Baron von Vaderham » 18. November 2010 13:25

Oh, da ist man mal ein paar Tage nicht im Forum und überliest die interessanten Dinge. Hatte nach der ersten Sitzung auch mal just for fun die Rohfassung, die sich Hans für eine Geschichte gemacht hat, aufgeschrieben. Fands zwar suboptimal (vor allem, weil ich wahrscheinlich einiges durcheinanderwürfle oder falsch in Erinnerung hab), aber der ein oder andere findet das vielleicht trotzdem interessant:

Hätte ich geahnt, worauf ich mich einlasse, als ich die Einladung der Gesellschaft, die ich eines Tages plötzlich in meinem Briefkasten vorfand, annahm, ich hätte es vermutlich bleiben lassen. Zu absurd erscheinen mir die Vorkommnisse bereits jetzt, wo der eigentliche Auftrag, den ich so unüberlegt angenommen hatte, noch gar nicht richtig begonnen hat.
Ich befinde mich, während ich diese Zeilen in mein Notizbuch schreibe, in einem Abteil eines Zuges von Boston nach Miller’s Creek in Begleitung einer, wie es den Anschein hat, völlig zufällig zusammengewürfelten Gesellschaft von exzentrischen Personen, allesamt ebenfalls Angeheuerte der Gesellschaft für Wahrhaftige Theosophie. Neben einem redseligen Engländer, der nicht nur der Leiter unserer Expedition ist, sondern auch ein angeblicher Professor für Paranormales, reise ich mit einem leicht zurückgebliebenen ehemaligen Lokführer, einem weiteren Professor, dieser der Linguistik, der mir auf den ersten Blick sehr vernünftig erscheint, einem Iren, der außer Sprengstoff und Kobolden anscheinend nicht viel im Kopf hat (Die Iren! Romane schreiben können sie auch nicht!), einem Journalisten, der mir für zukünftige Recherchen durchaus noch von Nutzen sein könnte (und vielleicht auch meine Präferenzen teilt), sollten wir diese Expedition überleben, aber ich möchte nichts vorwegnehmen, sowie zwei Frauen, die, man mag es kaum glauben, nicht etwa unsere Dienstmädchen sind, sondern uns als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft begleiten. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, um welche Art von Auftrag es sich bei dem uns aufgetragenen Unternehmen handelt.
Es mag zunächst nicht im geringsten Amüsant erscheinen, wenn ich verrate, dass der Anlass, der für diese sonderbare Konstellation sorgt, eine Reihe von Morden ist. Acht Menschen sind innerhalb mehrerer Monate in einem kleinen Ort, knapp 5 Reisestunden von Boston entfernt, umgebracht worden. Obwohl ich auch der Überzeugung bin, dass dies, wenn man die Abgelegenheit des Ortes sowie die Häufigkeit ähnlicher Vorkommnisse in den letzten Jahren bedenkt, nicht allzu ungewöhnlich erscheinen mag, so ist doch das Ausmaß der Brutalität, den die Täter bei der Durchführung ihrer Taten an den Tag legten, ebenso beträchtlich wie die Umstände mysteriös und grotesk zugleich sind.
Auf eine genaue Beschreibung der Morde möchte ich vezichten, um dem Vorwurf vorzubeugen, ich schriebe dies nur aus Gründen billiger Effekthascherei anführen, jedoch sollte es mir der Vollständigkeit der Aufzeichnungen halber erlaubt sein zu erwähnen, dass sich unter den Opfern nicht nur ein Ehepaar befindet, sondern auch eine ganze Familie mit drei Kindern und zwei Marshalls.
Warum mir dies trotz der Schrecklichkeit des Beschriebenen in jeglicher Hinsicht der Bedeutung des Wortes als, man möge es mir verzeihen, komisch erscheint, ist die Tatsache, so unglaublich das auch klingen mag, dass die Gesellschaft, wie auch die meisten meiner Begleiter, als Urheber der Morde einen Vampir ausgemacht haben wollen. Nun maße ich mir zwar an, mich selbst als ein Autor des Fantastischen zu bezeichnen, doch hatte ich nie gehofft, nein, nie erschwünscht, denselben Einfluss auf das Denken, wie ich wohl fäschlicherweise annahm, vernünftiger Leute zu haben, den ein erst vor kurzem veröffentlichtes Werk eines irischen Schriftstellers zu haben scheint, der sich auf so plumpe Art und Weise folkloristischer Sagen aus Osteuropa bedient, dass es mir fast peinlich ist, zugeben zu müssen, mit demselben Handwerk wie er meinen tägliches Brot verdienen zu wollen.
Es ist mir daher eine Freude, dem Leser zu versichern, dass dieser Text keinesfalls den Weg des eben erwähnten Buches einschlägt, sondern vielmehr der Versuch sein soll, eine wahrheitsgetreue Darstellung der Ermittlungen des oben beschriebenen Verbrechens zu liefern.

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Re: Children of the Night

Beitrag von Marten » 24. November 2010 11:39

Krieg ich ein Recap? Anyone?
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Re: Children of the Night

Beitrag von Arakano » 26. November 2010 01:54

[Na gut, da ich gerade vom Sport komme und insofern an Schlaf eh noch nicht zu denken ist, versuche ich es mal wieder.]

Die Ankunft der Gruppe in Miller's Creek hätte Anlaß für wehmütige, und doch angenehme Gefühle sein können, für Melancholie oder Nostalgie, denn jenes einst aufstrebende Dorf mit vielversprechenden Ansätzen zur Holzverarbeitungsindustrie war inzwischen ein verschlafener Ort, geprägt von Stagnation und Abgeschiedenheit. Die Eisenbahn hatte ihren Pfad anderswo gewählt, und damit Miller's Creek, wie so viele andere Städte und Dörfer, zu einem Dämmerzustand verdammt.

Doch stattdessen empfand jeder der Reisenden beim Anblick der ersten Lichter der Stadt ein Gefühl der vagen Bedrohung. Selbst die abgebrühtesten und skeptischsten Großstädter konnten sich beim Anblick dieses heruntergekommenen Dorfes nicht eines leichten Schauders erwehren, angesichts der vielen grausigen Morde, welche die beschauliche Ruhe der Hinterwäldler auf furchtbare Weise beendet hatten. "Wie alt und verfallen alles hier aussieht", murmelte Miss McGregor. Edmund verkniff sich den Kommentar, daß dieser Ort vermutlich jüngeren Ursprungs als 98% aller Ortschaften Englands war. Und was den Verfall anging... Edmund hatte im Rahmen seiner Studien Osteuropa bereist. Er hätte manches dafür gegeben, Ms. McGregors Meinung zum Prager Ghetto zu hören, oder zu den Dörfern Transsylvaniens!

Die Gruppe fand sich schon bald vor der Poststation wieder, und so unbequem die Kutschfahrt auch gewesen sein mochte, irgendwie fühlte es sich nicht gerade angenehm an, auf der offenen, dunklen Hauptstraße des Dorfes zu stehen.
"Ich würde vorschlagen, wir suchen nach dem hiesigen Gasthaus", ließ sich Mr. Rochard vernehmen.
"Was heißt hier suchen?", erwiderte Harvey Coleman. "Der Kutscher hat doch schon gesagt, einfach die Straße runter bis zur Kreuzung. Herr Professor." Der Spott in der Stimme des Journalisten war kaum wahrnehmbar.
"Hat er das? Oh. Nun denn, worauf warten wir dann noch?"

Das Gasthaus war tatsächlich nicht zu verfehlen, und als die Gruppe es betrat fand sie sich mit einem Schlag mittem im Sozialleben der Dorfbewohner wieder. Zu den Klängen eines verstimmten alten Klaviers und gedämpfter Konversation leerten die Einheimischen ihre meist mit stark alkoholischen Getränken gefüllte Gläser, und versuchten so, die Schrecken der näheren Vergangenheit zu verdrängen. Stille senkte sich über den Raum, sobald die Fremden eintraten, als hätte der Schwall kalter Luft der sie begleitete jegliches Geräusch erstickt.

"Guten Tag, gute Bürger von Miller's Creek", begann Edmund, sein englischer Akzent ebenso auffällig wie seine für die Einheimischen ungewohnte Ausdrucksweise. "Verzeihen Sie bitte die Störung. Werter Herr Wirt, wir wären Ihnen für Obdach und Verpflegung sehr dankbar."
Der Wirt wirkte skeptisch. "Arbeiten Sie für die Regierung?", fragte er, seine Stimme rauh und ungehobelt wie die Tische und Stühle in seinem Etablissement.
"Nun... ähm... nicht wirklich. Wir... sind Freunde des Pastors...", stammelte Edmund, verärgert darüber, sich keine gute Geschichte zurechtgelegt zu haben. Er hatte es so eilig gehabt, Kälte und Dunkelheit hinter sich zu lassen, daß ihn selbst die offensichtlich zu erwartende Frage des Wirts aus dem Konzept brachte!

"Wir ham nich' genug Zimmer", grunzte der Wirt abweisend.
"Kein Problem", mischte sich Herr Hämmerli in das Gespräch ein, "wir können uns natürlich Zimmer teilen, sofern nötig. Es werden doch hoffentlich wenigstens vier Zimmer zur Verfügung stehen?"
"Ich hab fünf", gestand der Wirt ein. Sein Geschäftssinn begann sich zu regen. "Aber Sie müssen natürlich trotzdem alle gleich bezahlen!"
"Aber sicher doch", erwiderte Hämmerli, säuerlich lächelnd. Bänker oder Schriftsteller, kein Schweizer der etwas auf sich hielt trennte sich gerne von Geld.

Nachdem die Frage der Bezahlung geregelt worden war und der Kutscher mit dem Anliefern des Gepäcks begonnen hatte, machte sich die Gruppe auf, Father McKenzie zu besuchen. Mr. Mallone entschuldigte sich jedoch, da er sich auf Grund einer Erkrankung nicht im Stande sah, das Gasthaus wieder zu verlassen. "Irische Krankheit, irische Medizin", murmelte Mr. Coleman mit einem Blick auf den Tresen, an dem sich Mr. Mallone niedergelassen hatte.

Das Pfarrhaus lag am Ende des Dorfes, gegenüber der Kirche. Wie es Edmund nicht anders erwartet hatte, handelte es sich bei der Kirche um das größte Gebäude von Miller's Creek - wenn auch nur auf Grund der Tatsache, daß das alte Sägewerk inzwischen nur noch eine halbverfallene Ruine war. Zur Überraschung der Gruppe sahen sie aus den Fenstern der Kirche noch Licht schimmern - und dann hörten sie einen schrillen Schrei, der durch die klare Luft der Herbstnacht gellte. Wie auf ein Kommando hin begannen alle zu rennen, hin zur Kirche. "Tapfer, oder nur unüberlegt?", wunderte sich Edmund im Stillen.

Sie hatten beinahe die Kirchentür erreicht, als diese von Innen aufgestoßen wurde und eine Frau heraustaumelte, auf die Gruppe zu stolperte und bewußtlos zusammenbrach. George Harris konnte sie gerade noch auffangen. Entsetzt stellte er fest, daß die Frau eine klaffende Schulterwunde aufwies.

"Was sollen wir tun? Oh mein Gott, was sollen wir nur tun?", stieß Harvey Coleman entsetzt hervor. Edmund antwortete nicht, er bewegte sich bereits auf die Kirchentür zu, ebenso wie George Harris, der die verwundete Frau sanft hatte zu Boden gleiten lassen und nun mit grimmigem Gesichtsausdruck seine Winchester von der Schulter nahm und durchlud.

Mr. Harris war der Erste, der die Kirche betrat. Er war auf manches gefaßt gewesen, aber nicht auf...
"Kindergelächter?"
"Das sind keine Kinder", korrigierte ihn Edmund mit kalter Stimme, nun ebenfalls seine Schußwaffe zückend. "Nicht mehr. Gehen wir."
"Ich gehe voraus. Geben Sie mir Deckung".

Edmund nickte. Er sah Rochard neben sich, aber er ignorierte ihn ebenso wie die anderen Mitglieder der Gruppe, ob sie sich nun um die verletzte Frau kümmerten oder sich George und ihm angeschlossen hatten [sorry, ich erinnere mich echt nicht mehr, wer der vierte Mann in der Kirche war... ].

Vorsichtig betrat George das von Kerzen schummrig beleuchtete Kirchenschiff. Das Kichern aus den Schatten wiederholte sich, und irgendetwas daran jagte dem Lokführer einen kalten Schauer den Rücken herunter.
Entsetzt hielt er die Luft an, als sich ihm der Anblick am Ende der Kirche offenbarte: dort, am großen Kruzifix hinterm Altar, hing der Herr der Kirche, Father McKenzie, festgebunden in der Haltung seines Herrn Jesu.

George setzte seinen Weg vorsichtig fort, hinter jede Bankreihe spähend, Winchester schußbereit. Hinter ihm begannen Edmund und zwei weitere Gruppenmitglieder nachzurücken.

Plötzlich hörten sie etwas wie Getrappel kleiner Füße im Gebälk über sich, und bevor sie noch reagieren konnten landete aus luftiger Höhe eine Gestalt zwischen ihnen. Landete und griff an: in einem Wirbel der Bewegung verteilte das Wesen Schläge und Tritte aus: Rochard flog durch die Luft und landete unsanft auf dem harten Kirchenboden, Edmund wurde mit großer Wucht gegen einen Kirchenpfeiler geschleudert, und ihr Kamerad [wer auch immer es war!] sank mit schmerzverzerrter Miene zu Boden, ebenso unangenehm wie unehrenhaft getroffen.

George fuhr herum, als er hinter sich Kampflärm vernahm, aber er erhaschte nur noch einen flüchtigen Blick auf einen Jugendlichen, der mit wahrhaft übermenschlicher Geschwindigkeit auf ihn zu raste...

[to be continued...]
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Re: Children of the Night

Beitrag von MichaelN » 28. November 2010 19:04

Ich meine Coleman war der dritte.

Aus den Aufzeichnungen von Edward Rochard:
…nachdem ich mich wieder aufrappelte wurden wir aus dem Gebälk über dem Altar beschossen. Wie ich später erfuhr hatte dieses Wesen, das Eddington, Coleman und mich mit derartiger Wucht attackiert hatte, auch Harris angegriffen. Im irrigen, jedoch nur allzu verständlichen Glauben mit drei Mann im Rücken in diese Richtung sicher zu sein, wurde er überrumpelt und lies sich seine Winchester entreißen. Verwirrt zogen wir uns zum Eingangsbereich der Kirche zurück, wo wir erst mal nicht beschossen werden konnten. In der Kirche war uns ein Seiteneingang in der Nähe des Altars aufgefallen. Kurzentschlossen liefen Eddington, Coleman und Harris dorthin, um von dort zu Father McKenzie zu kommen, ohne unter Beschuss den ganzen Kirchenraum durchqueren zu müssen. Ich blieb am Eingang zurück um sicherzustellen, dass unser Gegner nicht in der Zwischenzeit die Kirche durch den Haupteingang verlassen konnte. Hämmerli stand etwas abseits vom Eingang bei Miss McGregor und Mrs. Lauderdale, die sich um die Frau aus der Kirche kümmerten. Nach einem kurzen Moment der Ruhe waren aus der Kirche erneut mehrere Schüsse zu hören, gefolgt von einem Schrei wie ich ihn allzu oft im Krieg gehört hatte: der Schrei eines Menschen der von einer Kugel äußerst Schmerzhaft getroffen worden war. Kurz darauf der dumpfere Knall eines Schrottgewehrs, das konnte nur Coleman sein. Danach folgte Stille, was mich hoffen lies das er diese Bestie, was immer sie auch war, erwischt und erledigt hatte.

In der Zwischenzeit war die Schießerei im Dorf offensichtlich nicht unbemerkt geblieben, eine Anzahl von bewaffneten Dorfbewohnern kam zu uns gelaufen um zu sehen was los war. Angesichts der Art ihrer Waffen (Knüppel, Mistforken, nur hier und da eine Flinte) waren sie zwar eine zweifelhafte Hilfe, doch es waren viele, das sollte in dieser Situation reichen. Ich begab mich zum Seiteneingang, wo Miss McGregor sich bereits um den armen Mr. Harris kümmerten, den eine Kugel das Knie zerschmettert hatte, als er wagemutig in die Kirche eindringen wollte. Seine Winchester, mit der wir beschossen worden waren, lag an der Tür. Coleman beschrieb den Schützen als ein etwa 15-jähriges, nacktes Mädchen. Als sie durch die Tür wollte hatte er aus nächster Nähe mit seiner Schrottflinte geschossen und war sich sicher sie auch getroffen zu haben. Die Wucht des Treffers hätte sie wieder in die Kirche geschleudert. Zusammen mit den Dorfbewohnern drangen wir erneut in die Kirche, diesmal ohne auf Wiederstand zu stoßen. Wir holten Father McKenzie vom Kreuz, jedoch alles was wir von dem Mädchen fanden waren Kleider neben dem Altar und ein paar merkwürdige Tropfen bereits geronnen Blutes an der Tür. Obwohl wir die beiden einzigen Eingänge nicht aus den Augen gelassen hatten, war sie nicht mehr in der Kirche. Wie war das möglich? Die einzige andere Öffnung war bei den Kirchenglocken, zu hoch für einen Menschen, es sei denn er könnte fliegen…

Wir brachten den armen Mr. Harris ins benachbarte Wohnhaus des Fathers, wo Miss McGregor keine andere Wahl blieb als sein Bein zu amputieren. Es schien ihr ganz gut zu gelingen und sie war sich sicher dass der Stumpf gut verheilen und sich nicht infizieren würde. Leider sollten sich ihre Bemühungen als vergebens erweisen. Inzwischen berichtete Father McKenzie was sich in der Kirche zugetragen hatte: Als er abends nochmal hingegangen war habe er dort zwei der verschwundenen Milton-Kinder vorgefunden, wie sie dabei waren auf dem Altar Unzucht zu begehen. Was danach passierte wusste er nicht mehr genau, nur das er sich dann ans Kreuz gefesselt wiederfand und von den Kindern verspottet wurde. Kurz darauf kam seine Haushälterin ein (die Frau die uns aus der Kirche entgegen kam) und wurde von den Kindern ebenfalls angegriffen. Der Father war von den Ereignissen sichtlich mitgenommen.

Während wir im Haus des Fathers noch damit beschäftigten waren die Ereignisse in der Kirche zu bewältigen, war plötzlich von der Hintertür des Hauses ein merkwürdiges Kratzen zu hören. Vorsichtig ging ich zusammen mit Eddington zur Tür, auf mein „Wer ist da“ erhielt ich jedoch keine Antwort. Gleichzeitig hörten wir aus dem benachbarten Schlafzimmer die Fensterscheibe klirren. Ich zog meinen Revolver und rannte zur Schlafzimmertür. Im Zimmer bewegte sich etwas auf dem Boden, ich ahnte es mehr als ich es sah. Ohne zu wissen, was es war schoss ich und hörte deutlich das Knacken als meine Kugel in den Körper einschlug. Das Ding kam jedoch weiter auf mich zugekrochen, ich wich zurück und schoss ihm eine weitere Kugel in den Leib. Dennoch kam es durch die Tür in das Licht und es bot sich ein grauenhafter Anblick: Es waren die Überreste eines Menschen, anscheinend bereits im fortgeschrittenen Zustand der Verwesung. Dennoch bewegte er sich und kroch er über den Boden auf mich zu. Eddington sprang herbei und hackte der Leiche mit seinem Säbel den Kopf ab, der durchs Zimmer rollte. Gleichzeitig hörten wir das Geräusch von splitterndem Holz als die Hintertür zerbarst. Ich rannte zum Flur und sah dort eine ganze Gruppe von verwesenden Männern und Frauen ins Haus eindringen. Entsetzt wich ich zurück und das rettete mir das Leben, denn im gleichen Augenblick schlug neben mir eine Kugel in die Wand. Einer meiner Kameraden hatte die Nerven verloren und schoss panisch auf alles was sich im Flur bewegte. Ich musste gestehen, auch mir ging es nicht viel anders und die panischen Schreie der Frauen aus dem Wohnzimmer taten ihr übriges. Zum Glück bewegten sich diese Untoten jedoch nur langsam. Im Wissen schneller zu sein und notfalls durch das Fenster fliehen zu können bändigte ich meine Angst und nahm mit meinen Kameraden die Ungeheuer unter Beschuss. Einzig Eddington griff nicht zur Waffe. Vielleicht gebot ihm der seltsame englische Sinn für „Fairplay“ diese Monster nicht mit Schusswaffen anzugreifen, sondern sie mit seinem Säbel anzugehen und sich dabei den Angriffen ihrer mit langen Fingernägeln bestückten Hände auszusetzen. Man muss jedoch zugeben er verstand sich darauf und es gelang ihm allen Angriffen auszuweichen, während er selber treffsicher zuschlug. Einzig dem armen George Harris konnten wir nicht helfen. Er lag alleine in der Küche, deren Tür direkt neben dem Hintereingang lag. Noch unter den Nachwirkungen des Morphiums stehend und mit nur einem Bein hatte er keine Chance zu entkommen. Wir hörten wie er sein Magazin verschoss, wir hörten seine schrecklichen Schreie als sie über ihn herfielen, doch sie verstummten bevor es uns gelang uns zu ihm durchzukämpfen. Was diese Monster mit ihm machten ist zu schrecklich als das ich es hier beschreiben möchte.

Als es vorbei war, war der ganze Flur und die Küche voll von Leichenteilen, die nicht aufhören wollten zu Zucken und das beängstigende Gefühl verbreiteten, das jedes einzelne von ihnen immer noch lebendig war. Der kreidebleiche Father identifizierte die Leichenteile als die Überreste all jener die seit Beginn der seltsamen Vorfälle ums Leben ums Leben gekommen und bestattet worden waren. Hastig errichteten wir einen Scheiterhaufen und verbrannten die noch zuckenden Leichenteile zu Asche. Angesichts der Ereignisse beschlossen wir auch die Überreste von Mr. Harris dem Feuer zu übergeben, auf das er ihn Frieden ruhen könne. Als der Morgen dämmerte konnte ich nicht anders als Mr. Mallone zu beneiden, der die ganzen Ereignisse im Gasthaus verschlafen hatte.

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Re: Children of the Night

Beitrag von Arakano » 28. November 2010 23:21

[Danke für die Fortsetzung, war etwas im Stress und wäre erst morgen zum Weiterschreiben gekommen. ;) Liest sich sehr gut.

Ich möchte jedoch hervorheben, dass Edmund den armen Father schon rettete, BEVOR die Meute der Dorfbewohner eintraf. 8)

Und zu der Szene, in der ALLE außer mir den Stoizismus-Wurf verpatzten kann ich nur noch mal sagen:

"AMERIKANER..." :roll: ]
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Re: Children of the Night

Beitrag von Marten » 9. Dezember 2010 11:11

*hüstel*
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Re: Children of the Night

Beitrag von Marten » 14. Dezember 2010 18:35

*hüstel* *HÜSTEL*
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Arakano
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Re: Children of the Night

Beitrag von Arakano » 15. Dezember 2010 14:42

[Es tut mir ganz arg doll leid, aber ich hatte echt einiges um die Ohren letzte Woche. :oops: Ich könnte nach der heutigen Sitzung wieder ne Zusammenfassung schreiben, aber für letztes Mal schaffe ich bis heute abend nicht mehr. :(]
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Re: Children of the Night

Beitrag von Marten » 17. Dezember 2010 07:35

Okay, Chris hat hiermit die Hausaufgabe, sich über die Weihnachtsferien auszudenken, was für ein Typ sinnvoll zur Gruppe dazustoßen könnte. Der Punktestand nach Runde 4:

Team VMP:
2 Spielercharactäre: 10 Punkte
GESAMMT: 10 Punkte

Team GWT:
9 Zombies: 9 Punkte
1 Vampir Typ 1: 5 Punkte
GESAMMT: 14 Punkte

Gratuliere, Ihr führt!
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Simon
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Re: Children of the Night

Beitrag von Simon » 18. Dezember 2010 23:43

Auch wenn es schmutzig klingt und von der Rechtschreibreform irgendwie übersehen wurde: gesamt schreibt sich mit nur einem m.

…außerdem ist der Wettbewerb irgendwie unfair, auf Spielerseite gibt es kein harmloses Kroppzeug, das Team VMP wegmessern könnte, um schnelle Punkte zu bekommen, oder?
Oder zählen Freunde und Verwandte der SCs als solches?
Make it so!

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