Awefully Low Fantasy

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Awefully Low Fantasy

Beitrag von Kolja » 14. Mai 2010 08:49

Nach erfolgreicher Charaktererschaffung haben unsere Helden in dieser Woche versucht ein Räuberlager im Sumpf zu finden (erfolgreich) auszuspionieren (mit Verlusten erfolgreich) und den Räuberhauptman + die Räuberhauptfrau gefangen zu nehmen (wohl eher nicht).
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Kolja » 14. Mai 2010 08:59

So einmal von Jule zusammengefasst
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Arakano » 14. Mai 2010 13:47

Man beachte meine höchsteigene Ergänzung des mittelalterlichen Arsenals, eine militärische Innovation erster Güte für den Kampf in Sumpf und Moor: Nilpferd-Kavallerie!
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Kolja » 18. Mai 2010 08:56

So, zu einer etwas ausführlicheren Beschreibung der letzten Woche.

Unsere Helden, Ritter Theutmar, Speerkämpferin Noeah, Armbrustschütze Odwaker, Bogenschütze George, 'Schurke' Hagen und der bis jetzt sehr schweigsame (dank Spielerabwesenheit) Alchemist Melchior ziehen nach Graufurt um dort in die Dienste des Grafen Morcant und seines Hauptmannes Peredur zu treten. Schon auf dem Weg dorthin bemerken sie die Steckbriefe eines Räuberhauptmannes und einer -hauptfrau.

Dort angekommen müssen sie kurz zeigen was sie draufhaben (Turorial) was einige gleich nutzen um sich Freunde bzw. Feinde zu machen (siehe 'Noeahs "Ich habe gewonnen Tanz" '). Schnell in die Dienste getreten machen sie sich sogleich daran die Räuber aufzuhalten.

Nach ner kurzen Informationsrunde in der Stadt (die, rein zufällig natürlich, hauptsächlich Bordelle und Kneipen beinhalted) finden sie heraus, dass die Räuber auch gleich Flußpiraten sind und wahrscheinlich in dem südlichen Moor ihr Lager haben. Zudem finden sie heraus, dass der Graf im Süden sie zumindest toleriert.

Die Helden machen sie sich auf dem Weg richtung Süden zum Moor. Dort angekommen reiten/laufen sie in das nächstgelegene Dorf, in dem sich die Bevölkerung vor den Schwerbewaffneten Leuten auch erstmal versteckt. Nach angewandter Diplomatie finden die Helden einen Führer ins Moor (und sonst sehr unwissende Bauern).

Auf dem Weg dorthin bemerken die Helden, dass eine Botentaube von dem Dorf richtung Moor fliegt. Diese wird dann auch gleich durch ein Wettschießen zwischen Armbrust- und Bogenschütze vom Himmel geholt (Sieger ist übrigens Odwaker). Leider ist aufgrund des etwas nassen Bodens der Brief echt nicht zu entziffern. Der Führer führt, zumindest bis er irgendwann selber nicht mehr weiter weiß und zurück will. Die Helden gehen alleine weiter. Sie sehen auch in der Nacht Lichter eines Lagers.

Odwaker und Hagen spähen voraus. Leider ist die Besatzung eines Spähturms extrem Aufmerksam und bemerkt Hagen und legt Pfeile an (siehe 'ein ganz schlechtes Zeichen'). Odwaker entscheidet sich erstmal zuzuschauen wie sich der Schurke so macht. Trotz Heldenhaftem Sprung in den Schlamm landen 2 Pfeile direkt in Bauch und Brust von Hagen. Nur das schnelle Eingreifen von Odwaker verhindert, dass die Besatzung die Alarmglocke leuten kann. Odwaker denkt sich dann "Endlich bin ich die Pfeife los." und macht sich allein auf.

Während Hagen sich verzweifelt versucht selbst zu verbinden (und dabei die Pfeile nur tiefer rein bohrt und ohnmächtig wird) und Odwaker das Lager der Räuber ausspäht, macht sich der Rest erstmal gemütlich übers Frühstück her. Kurze Zeit später kommt unser Armbrustschütze zurück, bemerkt das er was vergessen hat, verschwindet wieder und kommt mit den Schwerverletzten Hagen zurück. Nach einem schnell operativen Eingriff von Noeah (siehe 'Modern medicine') verschlechtert sich die Situation für Hagen zumindest nicht mehr.

Die Helden entscheiden sich für die einzig Sinnvolle Taktik. Frontalangrif auf ein 60 Mann starkes Lager (Spielleiter "?!"). Melchior soll auf dem bereits geklärten Spähturm Alarm schlagen, während der Rest der Truppe (- Hagen) die andere Seite angreift. Gesagt getan. Es entbrennt ein Gefecht, indem sich die Helden so wacker schlagen, dass der Rest der Räuber flieht (da sie keine Ahnung haben, dass da nur 4 Leute sind). Leider können hierbei auch die Räuberhaptleute fliehen.

Siegreich und verletzt taumelt die Gruppe aus dem Moor und beratschlägt sich jetzt, was sie denn nu tun sollen.
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Kolja » 7. Juni 2010 13:16

Um unsere Geschichte fortzusetzen:
Unsere Helden entscheiden sich zur Nachbargrafschaft zu reisen. Dort angekommen suchen sie zuerst nach Informationen (in Bordellen und Kneipen, wo sonst?) und nehmen sich ein Zimmer. Hagen nimmt das gleich als Gelegenheit den einzig anderen Gast zu bestehlen der da ist. Am nächsten Morgen kommt es zu einem Aufschrei, nach dem die Helden erstmal etwas genauer von der Wache inspiziert werden. Aber hagen schafft es zum Glück seine Beute zu verstecken. Die Suche nach dem Räubern kann weitegehen.

Tatsächlich sehen sie den Hauptmann der Bande, Gavin, in die Burg gehen. Es wird entschieden die Eingänge durch Odwaker und Hagen zu bewachen. Also setzt sich Hagen vor dem Seiteneingang hin und Odwaker 'bittet' einen händler ihn doch ins Dachgeschoß (mit Blick auf den Burgeingang) zu lassen. Erwähnenswert ist vielleicht, dass beide eine Armbrust tragen (DIE Attentäterwaffe im Spätmittelalter).

Kurz darauf kommen die vom Händler benachrichtigten Wachen angelaufen.Odwaker flieht (und bedroht dabei noch ein Verkäufermädchen). Hagen währenddessen, völlig nichtsahnend, wird von ein paar Wachen aufgegriffen (kuck mal NOCH ein Armbrustschütze der nen Burgeingang im Auge behält... und hey waren die beiden nicht in den Diebstahlsvorfall heut Morgen verwickelt?). Da sie Hagen schon mal mit ein paar anderen Reisenden gesehen haben, soll auch noch der Rest der Gruppe 'befragt' werden. Eine halsbrecherische Flucht später und unsere Gruppe, sin Hagen, trifft sich ein paar Kilometer von der Stadt entfernt.

Hagen wird währenddessen befragt. Und wird dann, unbewaffnet, laufen gelassen. Die Händlerkarawane die genau in die selbe Richtung reist ist bestimmt reiner Zufall.

Die Helden sehen währenddessen Hagen + Karawane und sehen das auch Gavin einer der 'Händler' ist. Zitat Theutmar: 'Sehr gut, wir haben ihn aus der Burg raus'. Beide Parteien sehen sich, zücken ihre Bögen und liefern sich ein Feuergefecht. Odwaker geht zu Boden, Noeah flieht, Hagen zieht Odwaker weg und der Rest ergibt sich (nachdem auch noch 20 Kavalleristen aus der Burg angeritten kamen).

Jetzt sind drei unserer Helden auf freiem Fuß (Odwaker, Hagen und Noeah) und der Rest wird gerade in den Kerker geworfen (Theutmar, Melchior und George).
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Arakano » 17. Juni 2010 09:05

Man beachte, wie geschickt Kolja die ZWANZIG GEPANZERTEN REITER, die uns zur Kapitulation zwangen, in einem Nebensatz versteckt... :wink:
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Kolja » 17. Juni 2010 10:57

Hihi,

naja wie auch immer. Einige unserer Helden wurden gefangen genommen und trafen dann im Schloß auf den Grafen, der enttäuscht feststellen mußte, dass nicht alle gefangen genommen werden konnten. Da er keinen Ärger mit Morcant haben will (und er schließlich mit nem Räuber kollaboriert) sucht er nach ner anderen Möglichkeit das alles zu beenden. Die Möglichkeit kommt indem Gavin einen "Freibeuter"-Brief voreigt, die ihn zu seinen Taten "berechtigt" und zeigt, dass er jetzt unter den Schutz des Nachbarstaates seht. Außerdem wird der Gruppe gesagt, dass Morcant ein Mörder und Verräter ist, der seinen alten Graf umgebracht hat und sich einfach mal den Titel angeeignet hat. Theutmar und der Rest werden daraufhin rausgeschmissen mit Grüße an Morcant. Ach ja, danach wird diskutiert ob sie weiter für Morcant arbeiten wollen, wegen Mörder und so. Beschluß der Gruppe: "Naja, er zahlt gut".

Zurück in der Heimat kriegen die Helden gleich den nächsten Auftrag. Sie sollen eine kleine Stadt namens Garddorf ausspähen, da es Gerüchte gibt, dass es dort eine Ganison des "dunklen Königreichs" gibt (das Land heißt eigentlich Tuwa). Zu ihrer Hilfe wird ein Thaumaturge (dessen Name mir grad nicht einfällt) mitgeschickt. Die Helden machen sich auf den Weg.

Dort angekommen sehen sie eine kleine Stadt mit echt kleiner Miliz. Allerdings finden sie auch recht schnell heraus, dass tatsächlich Leute aus dem dunklen Königreich da sind.

Sie erbitten erfolgreich eine Audienz mit dem hiesigen König. Bei dem Gespräch stellt sich heraus, dass der König begeistert ist von der Unterstützung seiner Vebündeten. Vielleicht etwas zu begeistert. Der Thaumaturge spricht schnell einen Zauberspruch während Noeah den König ablenkt. Eine gewürfelte 1 später bemerkt unser Thaumaturge, dass zum einen tatsächlich ein Zauber auf dem König liegt und zum anderen das ihn ganz schön schlecht wird. Ein paar peinliche Momente später werden die Helden rausgeschickt.

Um herauszufinden, wer den König bezaubert wird erst mal ein Dämon beschworen (hey, ist die schnellste Methode). Es stellt sich heaus, dass der Offizier der Truppe aus dem DK ihn irgendwie verhext. Schnell wird ein Plan gefasst um ihn zu überwältigen und zu exorzieren, da ein Dämon vermutet wird. Melchior mischt ein Schlafmittel und sie hecken einen Plan aus um Akio, den Offizier, in die Falle zu locken. Es wird ein Diebstahl vorgetäuscht damit Akio heldenhaft, in dem Versuch eine Frau zu beschützen, in eine dunkle Gasse reinrennt, damit er dort überwältigt werden kann. Einen kurzen aber heftigen Kampf später ziehen sie den bewußtlosen Akio in einen Keller eines unbewohnten Gebäudes und stecken ihn in einen Bannkreis.

Dort wacht Akio auf und es stellt sich heraus, dass er ein Chosen ist. Das ist jemand der eine Art Bund mit einem Geist eingegangen ist, in diesem Fall ein Wolfsgeist. Sowas lässt sich leider nicht exorzieren. Akio beteuert er hat keine Ahnung von irgendwelchen magischen Manipulationen und der einzige Grund warum er hier ist, ist weil er Länder schaffen möchte, in dem Leute wie er (sog. Supernaturals) nicht gejagt und ermordet werden.

Eine heftige Diskussion mit vielen Vorwürfen später sind ein paar der Helden von den Argumenten Akios überzeugt. Der Thaumaturge findet heraus, dass Akio seine "Überzeugungsmagie" auf die Gruppe anwendet und bringt den Rest dazu so schnell wie möglich wegzurennen. Noeah weigert sich und bleibt lieber in Akios nähe. Der bittet sie den Bannkreis zu durchbrechen, was sie nach kurzem Zögern auch macht. Die beiden gehen aus dem verlassenen Gebäude raus, während der Rest der Gruppe rennt als wären die Armeen der Hölle hinter ihnen her.

Noeah folgt den anderen aus der Stadt raus und wird, ebenfalls nach kurzem zögern, wieder in die Gruppe aufgenommen.
Die Helden sehen die Mission als erfolgreich an und marschieren zurück zu Peredur.
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Kolja » 24. Juni 2010 11:38

OK neue Comics sind jetzt im Chroniken-Teil unseres Forums.
Und wenn ich dazu komme schreib ich die neuzusammenfassung der letzten (kurzen) Runde.
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Kolja » 5. Juli 2010 12:50

Bevor Mittwoch die nächste Runde statt findet, sollte ich wohl die letzte Zusammenfassung schreiben.

Als unsere Helden zurück zum Hauptman Peredur kommen und bericht erstatten, schickt dieser sie gleich fort zu einem Botengang. Nach kurzer Beschwerde nimmt die Gruppe die Aufgabe auf sich.

In der Hauptstadt des Fürstentums sollen sie Bischof und Fürst um Hilfe gegen die Truppen aus Tuwa und deren übernatürlichen Kommandeur bitten. In Lichtenstein (aargh NAMEN) angekommen treffen sie sich gleich mit dem Bischof, der auch gleich nach der Inquisiton ruft. Nebenbei findet die Gruppe heraus das innerhalb der Stadt Menschen verschwinden (wie es Marten gesagt hat "SIDEQUEST").

Sie forschen nach und finden heraus das die Leute zumeist wohlhabendere Alleinstehende waren. Sie finden zudem heraus, dass die Opfer wohl durch die Kanalisation entführt wurden und das die Täter ein ähnliches Vorgehen wie ein Dämonenkult, der eigentlich zerschlagen sein sollte, haben.

In der Nacht versuchen Zwei dieser Kultisten Theutmar zu entführen. Dieser kriegt auch gar nichts mit und die Kultisten zimmern ihn mit einem Knüppel über den Schädel. Das weckt ihn dann doch mal auf und er greift instinktiv zu seinem Schwert und zerteilt den Ersten. Nummero Zwei stürzt sich aus dem Fenster, Theutmar (nackt) hinterher und landet auch prompt auf ihm. Peinliche Momente folgen.

Der Gefangene hat eine Tätowierung an seinem Oberarm (oh wie Klischee...) und die Helden fangen an nachzuforschen (während der Gefangene es schafft sich selbst umzubringen). Bei dem Theurgen (wie Thaumaturge, nur für die Kirche) finden sie auch heraus, dass dieser Kult der schon vor 5-6 Jahren zerschlagen wurde die selben Tätowierungen hatte und deren (un)heiliges Artefakt sich weiterhin sicher in den Händen der Kirche befindet. Wird fortgesetzt...
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Marten » 12. Juli 2010 15:00

Falls Kolja nichts dagegen hat, werde ich hier mal ne Zusammenfassung der letzten Woche posten, weil ich gerade Zeit vom Lernen verschwenden möchte:

Die Helden haben beschlossen, weiter auf der Lauer zu liegen und zu hoffen, dass die Kultisten den Fehler machen, es nochmal mit ihnen zu versuchen. Glücklicherweise haben die das dann auch getan und haben Neoah (?) geschnappt und entführt. Weder der Ritter noch der Thaumaturge waren willens/wach genug, ihr zu helfen, aber die Entführer, die bereits vorausgeahnte Route durch die Kanalisation nehmend, wurden rasch von Hagen und Odwaker am Kanalausgang gesichtet und heimlich verfolgt.

Kurz bevor die Entführer ein verlassenes Gehöft ein Stück von der Stadt entfernt erreichen, werden beide gleichzeitig von gezielten Armbrustbolzen niedergestreckt. Noeya (?) war somit befreit, jetzt galt es, das Bauernhaus auszuräuchern. Mit Nachthemd und Flintzeugs solllte die Kriegerin ein Feuer am hinteren Ende des Hauses legen, während die beiden Armbrustschützen den vorderen Eingang bewachten, auf dass eventuell vor dem Feuer fliehende Satanisten einen schnellen Tod im Bolzenhagel finden sollten. Flint kann man nicht leise zünden.

Nicht nur sah sich Nöea (?) halb nackt mit einem RITTER DER KIRCHE konfrontiert, unsere beiden Fernkampfhelden wurden auch noch von ausrückenden Bogenschützen angegriffen. Nach etwas gekämpfe waren alle Minions tot und der Kirchenritter geflohen. Er lief dann auf dem Weg in die Stadt dem nachrückenden Rest der Gruppe in die Arme, griff Ritter Theutmar an und wurde von diesem im Zweikampf besiegt.

Die Gruppe traf sich also in der verlassenen Scheune und beriet zuletzt, wie weiter vorgegangen werden soll, da offenbar Leute der Kirche in die Sache verwickelt sind UND es hier bereits einen Spalt zu Hölle gibt, durch den, ich zitiere den Spielleiter, "mittlere Dämonen" durchaus in die Welt vordringen könnten...

Irgendwie muss man jetzt die Leute von diesem Hof fernhalten...

So, irgendwas (außer der komischen Schreibweise von Julias Char) vergessen?
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Jewel » 13. Juli 2010 20:24

Noeah. ;)

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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Simon » 13. Juli 2010 20:28

Also, ich find "Neoah" besser…
Make it so!

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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Marten » 22. Juli 2010 09:44

Sag mir mal wer, was ich verpasst habe...

Ich für meinen Teil war diesen Mittwoch im Hannoveraner Zoo, dem besten Zoo Europas. Und mit meiner bisherigen Erfahrung muss ich sagen: Stimmt. Die "Erlebniswelten", Abschnitte in Tierparkbereiche nach Kontinentalthemen, sind mit einer unglaublichen Liebe zum Detail gemacht... Da sind im Afrika-Bereich ALLE Gebäude aus Holz, Hanfseil und Wellblech gebastelt, die Tische im Imbiss wirklich aus alten Ölfässern und Gasflaschen mit Sperrplatten gezimmert und in den Büschen gibt es ECHTE Flugzeugwrackteile und Expeditionsjeeps als Deko... Und das ganze ist derweil SO rollstuhlzugänglich, dass sogar die BOOTSFAHRT mit einem Rollstuhl gemacht werden kann...

Toller Zoo, viel zu heißes Wetter. Gruß aus Lüdge!
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Kolja » 2. August 2010 17:23

Hallo, hoffe meine Gruppe liest das.
Habe leider grad das Problem, dass ich die Mail-Adressen von einigen von euch (meiner Gruppe) nicht mehr finden kann.
Ich komme am Mittwoch erst so um 19 Uhr.
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Re: Awefully Low Fantasy

Beitrag von Marten » 5. August 2010 17:43

Da Kolja es nicht tut, tue ich es: Recap der letzten zwei Sessions. Die erste davon habe ich nicht miterlebt, also hier das, was ich aus Kommentaren, Beschwerden und Anmerkungen zusammengereimt habe:

Die Gruppe beschloss, zur Polizei zu gehen, nachdem sie erfahren hatte, dass der Polizeichef zum Todeskult gehört. Was machen sie also? Schicken den hilflosesten Character, Alchimist und Händler Melchior, eine Anzeige erstatten. Er wird darauf vom Polizeichef gefangengenommen. Die Reaktion der Gruppe, die ihren Kameraden entführt sieht? "Wir können den auch später retten." Also hilfe bei höherer Stelle eingeholt und die Kultisten mit Ritterunterstützung an ihrem Kultplatz niedergemacht. Melchior hatte indes den Kultisten Unsichtbarkeitstränke mit leichtem Gift drin verkauft, war aber als einziger unter Krämpfen zusammengebrochen. Die unsichtbaren Kultisten wurden zwar besiegt, töteten aber einige der Redshirts/Ritter. Die Inquisition kam in der Stadt an, um nach dem Rechten zu sehen.

Nächste Session, ich war wieder dabei: Die Inquisition bat uns, beim Angriff auf die Stadt, in der wir gegen den Wolfsgeist gekämpft hatten zu helfen, damit wir ihn endlich zur Strecke bringen können. Auf dem Weg dorthin trat die Paladinin (korrektes Genus?) an mich heran, ob ich ein gewissenhafter Mann UND fähiger Attentäter sei und, weil jähzornig und übereifrig in der Massakrierung von Zivilisten, für sie den leitenden Inquisitor der Truppe erlegen könne. Ich nahm den Job an, schließlich bin ich ein ehrenhafter Mann, und kaufte bei Melchior ein fieses Gift, mit dem ich drei Bolzen preparierte.
Wir griffen mit der Truppe die Stadt an, während der Schlacht gelang es mir, meinen ersten Bolzen durch die Haut des Inquisitors streifen zu lassen, so dass dieser, vom Gift geschwächt, von einem Feind erdülcht werden konnte. Wir erstürmten die Palisade, nachdem unsere Paladinin unter Zuhilfenahme magischer Kräfte und Ritter Theutmars Akkyu den Wolfsgeistmenschen von dort vertrieben hatte. Wir Ranger nahmen Feuerpositionen auf den Palisaden ein (beide übrigen vergifteten Bolzen hatten ihr Ziel verfehlt). Akkyu gelang es, die Paladinin niederzuschlagen, allerdings hatte er zu diesem Zeitpunkt sechs Pfeile/Bolzen in sich stecken und auch einige Treffer von Theutmar eingesteckt. Er zog sich in ein Haus zurück, das Hagen und George in Brand steckten und weiter mit ihren Waffen unter Bewachung hielten, nachdem Theutmar sich aus dem brennenden Haus zurückgezogen hatte. Ich kletterte indes herunter zur gefallenen Paladinin und zog sie ein Stück von dem brennenden Haus weg. Dann ging ich zu Theutmar, legte meine Armbrust über seine Schulter auf Akkyu an und... Nun, Akkyu hackte sich in Sekundenbruchteilen durch Theutmar und mich hindurch. Allerdings stand er dann in der Gasse und die Geschosse von George und Hagen gaben ihm den Rest - die und die darauf folgende Ausweidung und Verbrennung...

Wir wachten also zwei Tage später im Lazarett auf und hatten voll gewonnen. Noeah hatten wir glücklicherweise in einem anderen Teil der Schlacht eingesetzt, wo sie uns nicht liebeskrank in den Rücken fallen konnte... Alles in allem ein erfolgreicher Tag, abgesehen von den MINUS 31 LP, die ich am Ende hatte (dass man trotzdem überleben kann finde ich seltsam aber meckern tu ich da jetzt nicht...).
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