Fallout

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Simon
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Beitrag von Simon » 17. Mai 2012 12:11

Der erste postapokalyptische Abend wurde von Chris protokolliert:

Rauswahl im Container: Zu den glücklichen Gewinnern zählen:
 
Natalja Kasakova, eine burschikose dunkelhaarige Mechanikerin; unklar warum sie rausgewählt wurde
Die Gebrüder Davin und Fergus O’Madden; ziemlich klar, warum sie rausgewählt wurden, da es tumbe, hurende Raufenbolde waren, einer stumpfer als der andere
Der Friseur Eugene Wheeler; rausgewählt, weil er zu oft nicht nur Haupthaar beschnitt; dennoch unverständlich für ihn. Er sieht aus wie Gene Wilder und trägt dementsprechend „moderne“ Kleidung, die mindestens 20 Jahre ihrer Zeit voraus ist, glaubt er.
 
Zum Unmut aller (sogar der Mechanikerin) bekommt man als einziges Kleidungsstück zum abschied einen bauen Overall. Immerhin ein wenig Equipment wird einem zugestanden, das man allerding nicht sofort ausgehändigt bekommt, sondern erst in der Schleuse. Die haben wirklich an alles gedacht! Mal abgesehen davon, dass es sich um ein Mißverständnis handelt, aber alle versuche, den Vaultvorstand vom Gegenteil zu überzeugen, schlagen fehl. Die Gruppe findet sich alsdann in der Schleuse begast und entschlummert mehr oder weniger unsanft in einen tiefen Schlaf, tief genug um sodann als Versuchskaninchen mißbraucht zu werden, wie sie bei Erwachen feststellen. Das Labor, in dem sie erwachen, scheint bis auf einen Roboter verlassen zu sein. Von diesem erfährt die Party, man habe Versuche mit einem mutagenen Virus an ihnen durchgeführt, der die körperliche Leistungsfähigkeit steigern soll. Man habe außerdem mehrere Wochen geschlafen und solle sich doch tunlichst wieder anschicken, diesen Zustand fortzusetzen, damit das Experiment beendet werden könne, um so in den vollen Genuss der körperlichen Veränderungen zu kommen (wenn es einen nicht umbringt, aber das nur am Rande).
Die Party verzichtet ist ihnen doch der momentane Zustand schon mehr als Recht. Besonders die O’Malley Brüder scheinen zwar die Weisheit nach wie vor nicht mit Löffeln gegessen zu haben, wirken aber plötzlich durchaus umgänglich, wenngleich der Umgangston nach wie vor rauh ist. Angesichts des noch großen Unbekannten, das uns draußen erwartet, aber eine eher nützliche Eigenschaft.
Wir finden noch einige Stimpacks und Hinweise darauf, dass die Auswirkungen des Virus sich nach 6 Monaten ins Gegenteil zu verkehren scheinen. Wir bitten dann den Roboter, die Tür nach draußen zu öffnen, was er, im Gegensatz zur Vaulttür, auch macht. Draußen würden sich sicherlich weitere Hinweise finden, wie man den Virus bekämpfen kann.
 
Nach einer kurzen Zeit zur Akklimatisierung (so viel Sonne!; der Hugo da oben semmelt ganz schön einen runter!) findet sich unsere Gruppe in einer Stadt voller Schwerbewaffneter. Sie heißt, wie sich schnell herausstellt, Crossroads und ist ein Handelsknotenpunkt, was die schwere Bewaffnung erklärt.
Hungrig und durstig gehen wir zum nächstbesten Imbiss, dessen weibliche Angestellte Eugenes Interesse weckt, im Gegensatz zum Koch, einem Ghoul. Eugene bietet ihr einen Haarschnitt gegen etwas essen an, worauf sie eingeht. Die O’Malley erfahren derweil von der gängigen Währung – Kronkorken. Da sie sich eine Palette Trinkwasserflaschen mit Kronkorken aus der Vault mitgenommen haben, wird dieser ohne zu zögern kurzer Prozess gemacht und so ein Startkapital geschaffen. Nach kurzer Skepsis kommt die Party zu dem Schluss, dass der Ghoul der beste Koch der ganzen Welt ist.
So gestärkt nimmt die Party das gigantische Gebäude in Zentrum der Stadt näher unter die Lupe – ein Stadion, das als zentraler Marktplatz fungiert. Wir erfahren, dass dort regelmäßg Wettkämpfe (mit Betonung auf „-kämpfe“) abgehalten werden, was die O’Malley hellhörig werden lässt. Der nächste Termin wird vorgemerkt.
Derweil hält Eugene seine Expertise in Sachen Hairstyling feil und verdient so nicht nur ein paar Kronkorken, sondern erfährt auch etwas über die Ortschaften in der näheren Umgebung. Ein Drogenkartell hat sich im östlichen Norleans (sic!) etabliert, Gangs im westlich gelegenen Fayette. Unterdessen verkaufen die anderen den Revolver, den es von der Vault als Abschiedgeschenk gab, was fürs Erste ein nettes Sümmchen einbringt, auch mit begrenztem Handelsgeschick. Eugene macht sich später auf zur Verabredung mit Penny, der Imbissangestellten, um seinen Deal einzulösen und ihr die Haare zu schneiden. Einen altbackenen Geschmack hat sie! Dennoch hübsch genug, um ihr ein paar Avancen zu machen. Sie verabreden sich für später. Derweil sind die anderen in eine Kneipe gegangen, um sich ordentlich einen in die Rüstung zu knistern. Während Eugene später zum Date mit Penny aufbricht, vertreiben sich die anderen den Abend mit Trinkspielen, schaffen es aber glücklicherweise nicht, das ganze Geld auf den Kopf zu hauen, werden aber trotzdem ein stattliches Sümmchen los. Penny geht die Dinge aber lieber langsam an, weshalb Eugene sich schließlich nach einem tortzdem gelungenen Abend zu den anderen ins Nachtlager im Stadion gesellt, wo sie sich ein paar Zelte aufschlagen durften. Und Cut.
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Simon
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Re: Fallout

Beitrag von Simon » 17. Mai 2012 12:11

Auch am zweiten Abend ist voll viel passiert. Leider erinnert sich keiner dran?
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Re: Fallout

Beitrag von Simon » 17. Mai 2012 12:19

Fallout Protokoll 17.05.2012
„I see your party has no second ghoul… let me join your noble quest!“

Die Karawane der Party stößt auf dem Weg nach Fayette auf eine Gang, die sich eines aufgehängten Ghuls wortwörtlich als Punchingball bedient. Natürlich schreitet man ein und bedroht die Unholde, ist man doch nicht nur Menschenfreund sondern auch scharf auf neue Ausrüstung sowie eine zünftige Schießerei.

Die Gang zieht jedoch ab und man schneidet den Ghul herunter. Zunächst äußerst misstrauisch, schließt er sich jedoch der Party an, in deren Windschatten man deutlich weniger auf dem Weg nach Fayette zu befürchten haben wird:
Dr Robert Creeley: Ein Ghul, der in geflickten Lederklamotten und riesigen, getönten Goggles herumläuft, die er niemals ablegt. An seinem Hinterkopf baumelt ein Skorpionsschwanz, von dem man nicht so genau wissen möchte, ob er ihn ablegen kann.

In Fayette stellt sich heraus, dass Creeley schon mal mit VaultTec zusammengestoßen ist und einen ihrer Bunker kennt. Er bietet an, die Gruppe dorthin zu führen, natürlich für einen Anteil am Kuchen und an der Vorspeise. Der Bourbon fließt, vor allem in Eugene hinein, die Gruppe stimmt zu, heuert aber zusätzlich Jacob an, einen minigunschwingenden (irgendwie sexy…) Supermutentensöldner (irgendwie scary…), dessen Gruppierung irgendwas mit Blut oder Wölfen heißt. Die anschließende Einkaufstour führt zum alten Bekannten Green sowie zu den New-Agern.

Jene New-Ager sind ein Wissenschaftlerkollektiv, das sich nahe der Stadt bei einer von ihnen konstruierten Solaranlage eingebunkert hat. Sie verkaufen Hochtechnologie an alle, die bezahlen können, und beschäftigen verdächtig viele Supermutanten. Die Gruppe spricht mit einem Dr Parker über VaulTec und das FEV, eine Wissenschaftlerin in der Nähe horcht hörbar auf. Während die anderen sich zum Technoshop aufmachen, geht Creeley auf sie zu und versucht, das FEV zu thematisieren, während er eine Blut und Gewebeprobe abgenommen bekommt. Seine charmante Art hat wenig Erfolg bei Frau Dr. S. Torren, allerdings hat er genug Neugier geweckt, dass die Gruppe fortan von mittels Stealthboys getarnten Spionen der New-Ager verfolgt wird.

Kurz nach der Abreise enttarnt die Gruppe ihre Verfolger, die sich zumindest zu einem Gespräch am Feuer, wenn auch nicht zu weiterer Kooperation überreden lassen. Natürlich ist deren Auftrag, möglichst viel über das FEV herauszufinden.

Am Bunker angekommen deckt die Gruppe die Überwachungskamera ab und verschafft sich Zugang ins Innere. Der Bunker wurde offensichtlich im Krieg beschädigt, später repariert und dann nochmals geknackt. Entsprechend sind Sicherheitsroboter unterwegs, die nach VaultTec-IDs fragen, aber erledigt werden können. Das Layout des Bunkers entspricht demjenigen, in dem schon einmal Experimente an der Gruppe durchgeführt wurden. Offenbar wurden hier bis vor 120 Jahren Versuche zum FEV-Gegenmittel durchgeführt.

In dem Raum, in dem das Gegenmittel vermutet wird, ist noch ein schwerer Kampfroboter untergebracht, den die Gruppe heraus locken und mit einer Mischung aus umprogrammierten Geschützen und Jacob erledigen kann. In diesem Kontext wagt Fergus seine ersten zaghaften Versuche mit Schnellfeuerwaffen. Natalja kommt an einen Gatlinglaser. Das geht bestimmt gut aus.

Das zweite Labor enthält ein Gegenmittel, das aber laut Unterlagen mehr als risikobehaftet ist, aber immer noch weiterentwickelt wird. Auch von Versuchen an Supermutanten ist die Rede. Creeley besteht darauf, alle Daten herunterzuladen und zu verschlüsseln, um nicht von den New-Agern kaltgestellt zu werden. Wem kann man dieser Tage schon trauen?
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Dominik
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Re: Fallout

Beitrag von Dominik » 20. Mai 2012 21:33

O'MADDEN!!!
Den haben wirs voll gegeben!
I don't know about angels. But it's fear that gives men wings.

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