Mad Urban Fantasy

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Marten
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Mad Urban Fantasy

Beitrag von Marten » 10. November 2011 12:06

Hier der hoffentlich einzige Recap von mir als Spielleiter.

Die International Society for Paranormal Protection (ISPP) hat nach den desaströsen Ereignissen auf Island ein neues Team von übernatürlichen Agenten für die deutsche Abteilung zusammengestellt. Eigentlich sollte das Team erst in einigen Monaten einsatzbereit sein aber ein Einbruch in das unterirdische Archiv der Gesellschaft in Heidelberg zwang den Deutschlanddirektor Matthaias, sein Team verfrüht zusammenzurufen, da die Einbrecherin laut den Überwachungsvideos eine Vampirin ist - und immer noch dort unten.

Mitten in der Nacht treffen also fünf unserer sechs Protagonisten aufeinander. Schmidt, gerade von EuroPol abgeworben, der Teamleiter und seine Freakshow von paranormal begabten Untergebenen - zwei Psycher (ein Kinetiker und eine Mentalistin), ein Shaolin-Kampfmönch (Austauschagent aus der chinesischen Abteilung der ISPP) und ein leibhaftiger Engel.

Die Vampirin im Keller hat eine Geisel und die Kameraüberwachung wurde unterbrochen - der einzige Weg hinein ist der Fahrstuhlschacht. Der Shaolin und der Engel sollen sich nun abseilen und den Korridor unten sichern, während der Rest des Teams den Fahrstuhl ruft um die Vampir-Sicherungskiste hinunterzubringen, in der man die untote Einbrecherin festsetzen könnte, wenn man sie überwältigt bekommt.

Und da sind wir auch schon beim Cliffhanger der Woche...
Let's see if those trees you're always hugging are gonna help you when Gordon Lightfoot is creeping 'round your backstairs!

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Thomas
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Re: Mad Urban Fantasy

Beitrag von Thomas » 23. November 2011 22:49

Kurz bevor die Aktion anlief, stieß noch unverhofft Verstärkung ins Team. Es handelte sich um eine Schattenvampirin. Der Empfang fiel dementsprechend kühl aus.

Unten angekommen stellten der Engel Emmanuel und der Mönch fest, dass alles ruhig schien, sodass die oben verbliebenen Kameraden die Vampirfalle per Aufzug nach unten beförderten.
Die Mentalistin entschied sich aber oben zu warten, da sie fürchtete von den Schmerzen des Nachtwächters überwältigt zu werden.
Dort wurde das Team von gezielten Feuerstößen aus der Dunkelheit empfangen, die zunächst die Flutlichter zerstörten und den Engel unwesentlich verletzten.
Gewagt stürmte der Mönch in die Dunkelheit um die Vampirin zu stellen, nachdem Emmanuel den Flur mit Kugeln durchsiebt hatte.

Der Kampf gegen die Einbrecherin stellte sich als schwer heraus, da sie sich immer in die Schatten zurückzog und so ungesehen agieren konnte. Da die Vampirin der ISPP ebenfalls über diese Fertigkeiten verfügte, war es ihr möglich so den Nachtwächter zu retten, während der Rest des Teams die feindliche Vampirin durch geschickten Einsatz von Licht und roher Gewalt stellte und in die Ecke trieb.
Diese wurde letztlich von ihrer Artgenossin und dem Mönch überwältigt, sowie vom Engel in die Kiste gesperrt.
Diesen kurzen wenn auch intensiven Kampf überstanden alle ohne größere Verletzungen, sodass sich das Team gleich an die Untersuchung des Tatorts machen konnte...

Der IT-Mitarbeiter von ISPP fand heraus, dass eine Email mit einem Zahlencode an eine Einmaladresse in Kanada geschickt wurde. Man fand neben diversem Werkzeug einen Folianten in der Tasche der kaltgestellten Einbrecherin, welcher eigentlich in den Tresor des Archivs gehört.
Es handelte sich um die verschlüsselten Aufzeichnungen eines Alchimisten aus Frankreich. Dieser hieß Nicolas Flamel und lebte im 14. Jahrhundert. Angeblich der Entdecker vom Stein der Weisen. Seine Kodierung konnte aber bis heute nicht entschlüsselt werden. Das letzte Mal hatte sich ein Mitarbeiter von ISPP in den 1970ern daran versucht und ist aber augenscheinlich gescheitert, denn es kam zu keiner Veröffentlichung und besagter Mann lebt heute in Kalifornien.

Als die beiden Sanitäter die leichten Wunden der sterblichen Teammitglieder versorgt hatten und sich aufmachten das Archiv zu verlassen, wurden diese von drei Männern in Zivil niedergeschossen. Emmanuel stellte sich mit seinem Langschwert den Angreifern und bezwang zwei von ihnen im Nahkampf trotz massiven Feuerstößen aus ihren Maschinenpistolen. Der Dritte wurde beim Nachladen von Schmidt erschossen, die beiden anderen wurden lebend gestellt. Jedoch konnte sich unsere neue Vampirgefährtin nicht mehr beherrschen und saugte einen dieser geheimnisvollen Männer aus, gleichwohl der Engel dies zu verhindern versuchte indem er ihr den Schädel einschlug. Die Bissattacke war tödlich und so überlebte nur einer, der aber im Kampf seine Hand verloren hatte und durch den Blutverlust ins Koma gefallen war.

Es stellte sich heraus, dass die Männer insgesamt zu viert waren und drei Stunden nach dem Emailausgang eintrafen. Einer per Fahrrad die anderen mit einem unscheinbaren Pkw mit Essener Nummernschild. Die Zulassung und Führerschein passten zu einem der Attentäter.

Recht ratlos überlegten nun die Teammitglieder zusammen mit Matthaias wie diese ganzen Ereignisse zusammenhängen und welche Schritte demnächst unternommen werden sollen...

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