World Tree

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Sabor
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Re: World Tree

Beitrag von Sabor » 11. August 2010 16:03

Ich habs leider nicht hinbekommen den char bis heut zu machen da ich bei meiner oma den garten machen musste (was ich erst am letzen do. erfuhr..) und daher würd ich fragen obs sehr sehr tragisch währe wenn du dein regelwerk erst nächste woche bekämst ?

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Matthias
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Re: World Tree

Beitrag von Matthias » 11. August 2010 16:17

Das war meines, richtig? Ne, ist überhaupt kein Problem.

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Simon
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Re: World Tree

Beitrag von Simon » 15. August 2010 21:54

11. Surprise 4266, Lokensen (forts.)

In Lokensen angekommen näherte sich während der Zollkontrolle ein glühendes Flugobjekt, das sich nach einem deutlichen Unterschallknall als leicht brennender Ociente entpuppte, der unsanft auf Deck einschlug.

Nach den Zollformalitäten und reichlich Wiedersehensfreuden wurde die Gruppe schnell von Captain Leedit vom Schiff gescheucht, da sie die Säuberungsarbeiten behinderten. Im Inneren des verratzten Dockturms führte eine Wendeltreppe hinab, an die noch Stände angeschlossen waren. Dort kaufte die Gruppe einen Faltplan, der Ober- wie Unterlokensen abbildete.

Über eine Hängebrücke betraten sie nun Lokensen, welches wie eine bebaute Marsch wirkt, die von zahlreichen Tümpeln und Kanälen durchzogen ist. Das Stadtbild selbst ist eher schäbig, sind die Einwohner doch froh, wenn ihre Häuser nicht vor Moder zusammenfallen, so dass die Fassaden eher zweitrangig sind.
Nach etwas allgemeinem Kopfkratzen und Herumfragen unter den skurilen Einwohnern fand die Gruppe keinen Passanten, der ihnen den Weg zu einem Birkozon-Tempel weisen konnte. Lediglich eine Führerin hatte schon einmal vom Haus der Erkenntnis gehört, und brachte ihre Dienste so gewinnbringend an den Mann.

Das Rassimel-Mädchen mit dem Namen Linella führte die Gruppe daraufhin durch die Stadt. Auf dem Weg wurden folgende Fakten deutlich:
  • Lokensen liegt teilweise unter dem Wasserspiegel. Ober- und Unterlokensen sind voneinander gespalten seit dem Unterlokenser Aufstand gegen das sogenannte "Erleichterungsedikt".
  • Obwohl einige Verwaltungsangelegenheiten wie der Zoll in Kooperation abgewickelt werden müssen und die Grenzen zwischen den Stadthälften frei passierbar sind, wird ein frequentes Hin- und Herhüpfen zwischen Land und Wasser skeptisch gesehen und lockt schnell die Stadtwache an. Am Besten benutzt man die gekennzeichneten Übergänge.
  • Die Stadtwachen werden in Lokensen von Nonprime gestellt: wasserscheue Gresche in Oberlokensen, schwimmende Üle in Unterlokensen.
  • Wer sich in Unterlokensen bewegen will, braucht einen Trick zum Luftanhalten, wenn er nicht bloß an der Oberfläche schwimmen will. Entsprechende Spells und Gegenstände wie Spinnenkappen gibt es überall zu kaufen.
Die Gruppe ließ sich von Linella in eine schäbige Gegend am Stadtrand führen, in dem die Heimstatt der Erkenntnis lag. Diese war allerdings verschlossen. Linella huschte davon und konnte bei Nachbarn in Erfahrung bringen, dass der Bewohner des Hauses, Meister Pescator, vor wenigen Tagen verhaftet worden war.
Unvermittelt tauchte eine aufgelöste Herethroy auf, die Kleidung und Aussehen einer Abenteurerin besitzt. Sofort vertraute sich die Unbekannte Xanthu an, vor wenigen Tagen erst hätte man ihr einen Talisman gestohlen: einen grünen Walnusskern.
Dieser suspekte Zufall machte alle sofort hellhörig. Hatte man im Mircannis-Tempel nicht davon gelesen, dass sich der Talisman in der Region aufhielt? Kamen einem dazu nicht weitere Gerüchte in Telamene zu Ohren?

Die Gruppe wird (möglicherweise) investigieren…
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Re: World Tree

Beitrag von Shapeshifter » 19. August 2010 11:02

Als distanzierter Beobachter und hoffentlich baldiger Mitspielter hier einige Anmerkungen zu dem, wie sich die Ereignisse in Lokensen am einen Ende des Spieltisches gestern dargestellt haben:

Die Gruppe hat die bestohlene Herethroy in einer Bar, die durch eine Illusion, unter Wasser zu liegen "Unter-Lokenser"-Flair verbreiten sollte, dazu befragt, wer und was genau gestohlen wurde.
Das von der Gruppe gesuchte Göttergeschenk der "Immergrünen Nuss" sei ein Familienerbstück, ein grüner Walnusskern,das ihr vor 4 Tagen von einem Cani, einem Kthsoyis und einer Rassimel mit roter Maske abgenommen worden sei. Der Kern sei etwa medaillongroß und sei von ihr wie eine Halskette getragen worden.

Nach einigem hin und her, in dem Xantu solistische Balztänze um das Herethroy-Weibchen herum aufführte und ihr schnell zusicherte, ihr helfen zu wollen - entschloss sich die Gruppe ohne größere Diskussion oder Befragung der bestohlenen, 2,10m großen, drei- statt vierarmigen Damsel zur Unterstützung dieses Anliegens. Der Name der betreffenden Dame kam bei mir übrigens nicht an, mea culpa.
Quaesix äußerte sich der chitin- und bogenbewehrten Dame gegenüber mehrfach deutlich, den Kern an sich nehmen zu wollen, egal, was sie davon halte. Eine Rückgabe des Kerns schloss er nicht aus, bot sie aber auch nicht ausdrücklich an.

Das Vorgehen wurde auf mehrere Schritte verteilt, ebenso die Gruppe. Einige wollten sich auf den Schwarzmärkten der Stadt umhören, ein Teil in Unter-, ein anderer in Oberlokensen. Ein dritter Teil wollte bei der Stadtwache sich über die Diebe und den Fortgang der Ermittlungen zum Diebstahl erkundigen. Wegen fortgeschrittener Stunde entschloss sich die Gruppe jedoch zunächst, Nachtquartier zu beziehen, was speziell den von seinem Einschlag noch gebeutelten Ociente einzuleuchten schien.

Appropos leuchten: Wenig später hörte der Sleeth Krrrisch von seinem Bett aus Kampfeslärm unweit der eigenen Unterkunft, ließ die restliche Gruppe in ihren Betten friedlich schlafend oder vor der Tür der Herberge balzend zurück und entfleuchte solitär in Richtung Lärmquelle.
Glücklicherweise blieb dies nicht auf längere Zeit so.
Vor Ort traktierten die Battlecat-ähnlichen, aufrechtgehenden Stadtwachen, auch Gresche genannt, bereits ein kleinlastergroßes Wesen, das sich wie eine getigerte Riesenkrabbe mit brennendem Katzenschwanz ausnahm. Im Verlauf des Kampfes, zu dem die restliche Gruppe sukzessive hinzustieß, gingen ein Gresche in zwei Teile, ein Teil von Ocientes Schild abhanden, zwei Häuser entzwei und die Zuversicht des kochenden Orren flöten, besonders schnell agieren zu können.
Das Ganze wurde von vielfachen Lichteffekten, insbesondere von Quaesix, begleitet. Die Krabbe wurde in einem durchaus langwierigen Gefecht ruhiggestellt, die Gruppe hingegen von einer Gresche-Kommandierenden ausgefragt, wegen der erfolgreichen Teilnahme am Kampf belobigt und nachdrücklich ins Haus der Stadtwache eingeladen. Dort solle sie ein eventuelles Kopfgeld und möglicherweise auch Hinweise auf die rotmaskierte Rassimell-Diebin der immergrünen Nuss erhalten.

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Re: World Tree

Beitrag von Poldi-Lump » 19. August 2010 12:33

einige Ergänzungen:
Die Jagt nach der "Immergrünen Nuss"

die bestohlene Herethroy Dame heißt: Pine

Krrrisch wollte sich nach Meister Pescator im Gefängnis erkundigen um das Rätsel zu ende zu führen, parallel zu den anderen welche zu den Schwarzmärkten und zum Ermittlungsbüro für Diebstahl wollten.

Schwarzmarkt:
  • Oberlokensen: Jamman mit Gedankenverbindung zu Pine
  • Unterlokensen: Rum und Quäsix
Ermittlungsbüro:
  • Ociente mit Pine
Gefängnis:
  • Gefangenen in Ober- oder Unterlokensen ausfindig machen und befragen: Krrrisch
Nach dem zünftigen Abendessen und Schlummertrunk im Restaurant erwartete Linella uns vor unserer Herberge und berichtete, dass sich jemand mit einer genauen Gruppenbeschreibung nach uns erkundigt hatte. Einige Fragen später stellte sich heraus, dass dieser jemand ein Kthsoyis war ... mehr konnte sie uns jedoch leider noch nicht erzählen, wollte aber mit etwas finanzieller Unterstützung ihres guten Willens versuchen sich um zuhören.

Danach zogen sich alle bis auf die Herethroys in ihre Schlafgemächer zurück und wurden vom Krach geweckt ...

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Re: World Tree

Beitrag von 0mark » 19. August 2010 16:29

Shapeshifter hat geschrieben:und die Zuversicht des kochenden Orren flöten, besonders schnell agieren zu können.
Wir koennen ja abwarten wie lustig du es findest in etwa zwei Stunden Kampf vielleicht 3 Minuten zu spielen.

PS: Und nein, ich war da nicht besonders zuversichtlich.

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Re: World Tree

Beitrag von Shapeshifter » 2. September 2010 14:11

Weiter im Text.

Nachdem sich die Gruppe am nächsten Morgen am Kampfplatz der vorigen Nacht noch ein wenig umgetan hatte und dabei gelbe Stofffetzen fand, verdichtete sich nach und nach der Verdacht, dass jemand die Remorshka, die seltsame Riesentigerkrabbe, wohl gezielt nach Lokensen hineinlocke. Mit welchem Motif oder Ziel, das liegt völlig im Dunkeln.

Weil sich die Ermittlungen vor Ort als wenig weiterführend herausstellten, ging es weiter zur Stadtwache, wo die Gruppe vor der Wand mit den Steckbriefen stehenblieb. Diese fiel nicht nur durch ihre enorme Größe und die teils seltsamen Konditionen für die Einlieferung von Straftätern ("Mehrfach tot, besser lebendig") auf, sondern auch durch eine Rubrik, die funktional als "Kleinanzeigen"-Aushang diente.
Dort fanden sich Ociente, Quæsix und auch Xantu gemeinsam auf einem Steckbrief wieder, die dem Überbringer der gesuchten in eine Unterlokenser Herberge ein kleines Taschengeld versprach. Das empörte Jamann derart, dass er sogleich daran ging, den Kopfgeldpreis für seinen Boss auf das Zehnfache zu korrigieren.
Das ansonsten sehr unerfreuliche Gespräch mit einer Angestellten der Stadtwachenverwaltung brachte nur soviel ans Licht, dass die Rassimel, die Pine ihres Familienerbstücks entledigt hatte, bereits wegen allerlei Schwer-, wenn auch keiner Kapitalverbrechen beschuldigt wird.

Fortsetzung folgt.

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Re: World Tree

Beitrag von Shapeshifter » 2. September 2010 18:54

Im Folgenden besuchte die Gruppe gemeinsam verschiedene Händler, um Hilfsmittel für Unterwasseratmung zu erwerben, denn die Lokalität, in der sich der Aussteller des "Kopfgeldes" für Ociente, Asphodel, Xantu und Quaesix befinden wollte, lag in Unterlokensen. Mit einigen Spinnenkappen angetan schwommen die Gruppen Mitglieder zumeist wenig elegant zum Treffpunkt, einer Absteige mit Kapselhotel-Charme.
Der ältliche Orren, der das Etablissement leitete, kannte den geheimnisvollen Gast bereits beim Namen: "Texol, hier ist wer für Dich!"

In dem besseren Schuhkarton, der hier als Zimmer vermietet wurde, rumorte es, dann schlangen sich allmählich sieben Arme heraus und etwas, das wie ein mit vielen Gürteln umwickelter Leder-Luftballon aussah, stieg empor. Ein Kthsoyis.

Die Wiedersehensfreude unter denjenigen, die sich kannten, war nicht gerade überwältigend. Rum, der sich als Überbringer der Gesuchten zu erkennen gab, wurde wortlos mit einigen Lotzen abgespeist, danach keines Blickes mehr gewürdigt, als sich Ociente, Quaesix und Xantu mit dem alten Weggefährten begannen, zu unterhalten.Auch Jamann und Pine wurden kaum beachtet.
Texol gab zu erkennen, dass er wisse, weswegen die Gruppe sich in Lokensen aufhalte, und auch, welche Gegenstände sie suchten, um Quaesix von seinem Zustand zu befreien. Darüberhinaus bot er an, der Gruppe bei der Suche zu helfen - warum, und wie, sagte er nicht. Jedoch bot er an, am kommenden Abend sich mit Pine intensiv zu beschäftigen, was diese eher beunruhigte. Ociente mochte für die Motive des Kthsoyis nicht bürgen, konnte aber bestätigen, dass er sich an seine Versprechen hielt. Die Entscheidung wurde vertagt.

Nach Verlassen der Unterkunft Texols begab sich die Gruppe gesammelt zum Unterlokenser Blubbermarkt, wo einige neugierig in den Waren der zwielichtigen Händler zu stöbern begannen, Ociente, Quaesix und die beiden Kthsoyis hingegen versuchten, Kontakt zur "Roten Maske" herzustellen. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist noch nicht abzusehen, aber die Gruppe hat ordentlich was in die Hand genommen, um die Information zu erhalten.
Weiteres in zwei Wochen.
Zuletzt geändert von Shapeshifter am 2. September 2010 19:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: World Tree

Beitrag von Simon » 2. September 2010 19:51

Shapeshifter hat geschrieben:Edith schreibt noch weiter...
Go, Edith! :D
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Re: World Tree

Beitrag von Shapeshifter » 16. September 2010 10:50

Und wieder waren 2 Wochen um, die einige unverzagte Freunde fliegender Tintenfische in den 11. Stock trieb, gar seltsame Dinge in einer an sich schon seltsamen Baum-Welt zu erleben.

Es begann an bekanntem Ort, dem Blubbermarkt in Unterlokensen, kurz nachdem sich Quaesix in einem separée daran gemacht hatte, die geforderten Werkzeuge herzustellen, deren Tausch uns Kontakt mit der roten Maske ermöglichen sollte.

Während Ociente und die beiden Khtsoyis bei Quaesix warteten, der sich der geringeren Aufmerksamkeit halber einer seiner magischen Armreifen entledigt hatte, tauchte auf einmal Ruum auf, begeistert irgendwelche erstandenen Kräuter vor der Nase hin- und herschwenkend. Während noch einige unwirsche Kommentare über die Begeisterungsfähigkeit von Orren gemurmelt wurden, geschah folgendes:

Die Geräusche des Blubbermarktes verstummten, Quaesix verstummte und erfror, es magelte auf einmal enorm nach Tempador/Locador und plötzlich kehrte sich unser Äußeres ins Innerste.
Völlig desorientiert stolpern und wobblen wir durch einen Mischwald, der von Artenreinheit und Biosphärenkohärenz anscheinend noch nie etwas gehört hatte: Palmen standen neben Tannen und Laubbäumen, von Tieren aber keine Spur, nicht einmal ein Laut zu hören. Kurze Spähtätigkeit und ermageln der hier präsenten Magieaspekte ergab eine erdrückende Dominanz von Herbador, viel Mentador, Corpador und Spiridor, sowie einige andere Nomen-Präsenzen, die allerdings deutlich weniger ausgeprägt waren. Auch die Verben waren präsent, und zwar ALLE gleichzeitig, aber eher wie ein Hintergrundrauschen im Wald.
Auch ein deutliches Nachklingen eines Locador/Magiador/Tempador-Effektes an den vier Anwesenden, Ociente, Jamann, Ruum und Texol war noch festzustellen.
Erweitertes Spähen ergab, dass sich die Gruppe auf einem völlig unbekannten Ast des Worldtree befanden, doch das sonst untrügliche Gefühl Ruums dafür, wo sich der Stamm befindet, schlug hier nicht an - es sagte ihm vielmehr, dass wir uns Ganz-Woanders befanden. Zudem war dieser Worldtree... befallen. Eine gigantische schwarze Ranke zog sich um den Baum, durchbohrte einzelne Äste und sogar den Stamm selbst. Da, wo diese stachelbewehrte Monstrosität auf den Ast traf, auf dem wir uns befanden, tobte eine Schlacht: um diese Ranke herum erwachten die Bäume zum Leben, stürmten auf diese zu, wo die erzürnte Vegetation auf weitere belebte Bäume stieß, seltsam bleich und staubbedeckt, die mit viel Elan darangingen, ihren farben- und lebensfroheren Gegenstücken die Baumkrone zurechtzurücken. Bei näherem Hinsehen sahen wir dazwischen auch albino-weiße und schwarze Rassimel miteinander ringen, sich bis aufs Blut schlagend, manchmal aber auch in bizarrer Weise miteinander verschmelzend. Letztere Mischwesen stiegen in den mondlosen Nachthimmel auf und verschwanden. All diese Rassimel - waren Quaesix!
Ein seltsamer weißer Rassimel sprach von "uns, die Quaesix sind", die mit "Quaesraxador" im Streite lägen, weil diese nicht zusammengehörten. Nun endlich dämmerte uns, was dies hier war: wir befanden uns allem Anschein nach auf dem Magerium von Quaesix. Der weiße "Quaesix" sprach davon, dass am Stamm selbst die Magie reiner sei und dass dort keine Schlachten tobten, auf den Ästen hingegen an unzähligen Stellen gekämpft würde. Daraufhin warf er sich erneut in die Schlacht.

Da waren wir nun.
Zuletzt geändert von Shapeshifter am 16. September 2010 11:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: World Tree

Beitrag von Shapeshifter » 16. September 2010 13:06

Jamann glänzte im Folgenden mit stupender Denkleistung, die gemeinsam mit den anderen einige Erkenntnisse zutage förderte:
- wir konnten uns auf diesem "Worldtree" qua Ruloc-Magiador von einem Ort zu anderen bewegen, ohne tatsächlich reisen zu müssen;
- was auch immer uns hierherbefördert hatte, schien aus Locador/Magiador/Spiridor zu bestehen
- wir würden uns Teile der vorhandenen Kräfte zunutze machen können, um wieder wegzukommen

Mit diesen Erkenntnissen gerüstet, wünschten wir uns "ins Zentrum" dieser Sache. Die sich hieran anschließende "Reise" gestaltete sich derjenigen extrem ähnlich, die uns schon hierher gebracht hatte: unser Äußeres kehrte sich nach innen und im nächsten Moment standen wir auf einem weiten, unregelmäßig geformten Plateau, dessen Beschaffenheit... schwer beschreibbar ist. Vom Rande des Plateaus erstreckten sich seltsam dünne, sich stark verzweigende Äste in den Himmel, die dieselbe Stofflichkeit zu besitzen schienen, wie das Plateau auf dem wir standen - wir waren an der Spitze des Worldtree! - aber war das noch derselbe, auf dem wir zuerst ankamen?
Unsere Umgebung, der Boden unter unseren Füßen, alles roch, klang, fühlte sich an und schmeckte nach Cley. Sprüche mit körperlicher Manifestation (z.B. Fireflower), die hier gewirkt wurden, erschienen, und verschwanden gleich darauf im Boden. Ociente nahm uns mit einem "Teleport" mit zum Rande des Plateaus, und welch ein Anblick bot sich da!
Wir standen nicht an der Spitze des Baumes, nein, wir standen, wie Antipoden, jeder Schwerkraft spottend, am Rande des Wurzelgeflechts des Baumes, kopfüber am Boden haftend.
Konnte es einen besseren Ort geben, den Ursprung und die Kräfte zu ermitteln, die uns an diesem "Ort" hielten?
Plötzlich verdrehte Texol seine fünf Augen, und begann, sich in die eigenen Tentakel zu beißen. Da er damit auch nach einigen kräftigen Ohrfeigen nicht aufhören wollte, und er auf die Frage, was nicht stimme antwortete, da sei eine "noch Stimme mehr in seinem Kopf", ermagelte Ociente an ihm einen Einfluss, der jenseits der 12+7 lag, einen Einfluss den er nur zu genau schon hatte wirken sehen: Raxuls Arme griffen nach einer weiteren Seele.

Mit vereinten Kräften vertrieben Ociente und Texol die jenem eingegebenen Gedanken "wehzutun, zu zerstören, und zu quälen". Als der Khtsoyis wieder zu sich kam, sprach er davon, er habe durch das Kraftzentrum erspürt, wie jener fremde Einfluss, der auch ihn versucht habe, in Besitz zu nehmen, auf dem Spiridor-Ast von Quaesix' Magerium sehr stark sei. Wahrscheinlich, so schlossen wir, war dort der Herd des Übels - vielleicht ein von Bösador durchwirkter, beseelter Spruch, der uns hierhergebracht hatte.

Wir wünschten uns hinauf auf den Spiridor Ast. Auch hier tobte ein Gefecht, auch wenn dieses bei weitem nicht die Ausmaße angenommen hatte, die wir in den Wäldern weiter unten auf dem Magerium, auf dem Herbador-Ast gesehen hatten. Hier fochten weiße, geisterhafte Rassimelschemen gegen ganz anders geartete Wesen, die von einer Ranke herüberschwebten, die sich zwischen Pyrador- und Spiridor-Ast befand.
Dort schwebten seltsame dunkle Rassimelgeister, mit Strohhut und Sense angetan. An der Spitze einiger weißer Quaesix-Geiser flogen wir hinüber, zertrümmerten den geringen Widerstand, den diese Gärtner-Quaesraxador uns boten, und drangen durch einen unheimlichen Nebel auf die schwarze Ranke selbst vor.

Eine unwirkliche Umgebung, übersäht von Prime-großen Dornen, aus denen sich die Gärtner-haften Gestalten herauswanden, und kaum, dass sie auf ihren Beinen standen, von nachströmenden Geister-Quaesix niedergemacht wurden.
Texol schwebte voran, einer seltsamen Eingebung folgend, die Ociente den anderen beiden, Ruum und Jamann, bedeutete, nicht zu hinterfragen.
Bald gelangten sie an eine besonders großen Dorn, der die anderen um das dreifache Überragte, und in deren Nähe der Nachhall jener Magie, die sie hierhergebracht hatte, nocheinmal schmerzhaft aufwallte. Ociente, Ruum und Jamann hörten ein seltsames Gurgeln aus den Mündern Texols hervorquellen, mit dessen An- und Abschwellen der Dorn erzitterte, sich Risse bildeten, und zuerst dunkle Schalenstücke und schließlich der Dorn selbst begann, herabzustürzen.

Alle spürten, wie die dunkle Präsenz, die sie hier hielt, begann nachzulassen. Noch über den rauchenden Trümmern begann die Gruppe, unter Anleitung Ocientes den Zauber umzukehren, der sie hergebracht hatte. Magiador, Spiridor, Locador wurden mit Cley geflutet und in einen Kräftepool geleitet, der anschwoll bis der Zauber zu wirken begann: alle vier schwollen an, dehen sich bis auf ihr Maximum aus, wuchsen ins Unermessliche bis...

... sie vor einem verdattert dreinblickenden Quaesix standen.
Hinter der Tür des Separées erschallten die vielfältigen Geräusche des Blubbermarktes. War etwas geschehen? Die vier tauschten Blicke aus - nein, das war keine Sinnestäuschung gewesen, sie alle hatten dasselbe erlebt. Ihre Blicke wandten sich Quaesix und dem neben ihm liegenden Armreifen zu.

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Teaser

Beitrag von Simon » 20. September 2010 23:58

Am Morgen liegt roter Nebel über Lokensen. Die Stadt ist in Aufruhr, Suchtrupps bergen die letzten Verschütteten aus den Trümmern ihrer Häuser. Viele auswärtige Händler rüsten zum Verlassen der Stadt, der schwer beschädigte Flughafen lässt jedoch keinen Verkehr zu. Bei der Heilergilde wird mindestens ein Dutzend Schwerverletzter eingetütet abgegeben. Eine wütende Menge fordert vor dem Palast abwechselnd Hinrichtungen und die Verhängung des Eisrechts. Noch schweigt die Oberlady von Lokensen...
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Re: World Tree

Beitrag von Shapeshifter » 21. September 2010 12:24

Was die Gruppe damit zu tun hat? Mehr als sie wahrscheinlich wahrhaben möchte...

Rückblick:
Nachdem die Gruppe sich zum Ausruhen ins Hotel zurückgezogen hatte, wo Quaesix die letzten der zwei dutzend "Raging Tree"-Bound-Spells fertiggestellt und bei der Gelegenheit auch noch "Bäumchen wachse!"-Zauber dazugelegt hatte, zog man am nächsten Morgen zum Gefängnis der Stadt. Dort erhoffte Prime sich endlich Auskunft zum Preisausschreiben des Lokenser Birkozon-Tempels vom dort eingekerkerten Meister Pescator. Die Begründung aber, ein Schwerverbrecher solle aufgrund von möglichen Auskünften zu einem Preisausschreiben Besuch erhalten dürfen, rief auf Seiten der Verwaltung anscheinend intern nur Verärgerung hervor. Irgendwann hatte die Gruppe ein Einsehen und wandte sich dem Deal auf dem Blubbermarkt zu.

Der Händler überreichte uns im Tausch gegen die versprochenen "Raging-Tree"-Boundspells von Quaesix einen Klumpen alten, angeschimmelten Blubbers, den Alptraum eines jeden Cani. Darin befand sich ein Büschel roten Fells, an dem noch eine magische Bindung "klebte". Letztere nutze Quaesix, um durch einen Kennoc-Locador-Corpador den Aufenthaltsort des Prime zu finden, zu dem diese Bindung hinführte.
Eine Viertelstunde später standen Jamann, Ociente, Ruum, Quaesix und Texol vor einer Mietskaserne in einem eigentlich ruhigen Teil von Unterlokensen. Das Aufeinandertreffen mit der Roten Maske und ihrer Begleitung stellte sich als eine kurze, unerfreuliche, letztlich aber informative Angelegenheit heraus.

Am Ende war die Gruppe um einige Erkenntnisse reicher:
- die "Maske" und ihre Begleiter waren hervorragend ausgerüstet und auf Überraschungsbesuche vorbereitet
- sie waren auch ganz schön überheblich, wenn auch nicht ohne Grund.
- auch Ociente ist verwundbar
- es gibt andere "Krassimels"
- Quaesix hat mal einen Khtsoyis umgebracht
- die Immergrüne Nuss befindet sich in Besitz eines gewissen Pesko, der in den Tiefen von Unterlokensen darüber wacht, dass die unter dem Boden der Stadt befindlichen Gänge, Tunnel und Katakomben nicht von Monstern, Ungeziefer und Gesindel bevölkert werden

Die Zusammenkunft trennte sich zwar nicht im Guten, sondern eher im leicht verstimmten Tone, aber nunja, welcher vielgesuchte Verbrecher freut sich schon darüber, wenn jemand unangemeldet in seinen Unterschlupf kommt.

Im Hotel, wo Ociente erstmal verarztet wurde, blieben wir aber auch nicht lang, denn schon bald klang es von Straßen zu uns herauf, dass es mal wieder in der Stadt rummste. Dieses Mal aber an mehreren Stellen gleichzeitig.
Eine Anzahl von wildgewordenen Bäumen machte sich daran, Häuser und Einwohner von Oberlokensen zu zerlegen. Ein Schelm, wer Böses hierbei denkt...
Jamann, Ociente und Texol machten sich sogleich daran, zumindest einige dieser Bäume zu bekämpfen, worin wir uns als halbwegs effektiv herausstellten. Eine Weide und eine Fichte kontnen wir allein ruhigstellen, aber auch beim Niederringen des "Chefbaums", einer gut 40m großen Eiche, die den Flughafen von Lokensen demolierte, trugen wir ein gutes Teil bei, besonders Jamanns Zündeln im Innern des Baumes sei hier erwähnt.
Weitere beunruhigende Details beim nächsten Mal.
Over and out.

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Verhandlungssache

Beitrag von Simon » 30. September 2010 00:09

Dann will ich mal, solang's noch frisch ist!

13. Surprise 4266, Lokensen

Beim Frühstück tauschte sich die Gruppe über die Ereignisse der letzten Nacht aus, die schlimme Neuigkeiten für Xanthu, Ruum, Pine, Krrrisch und vor allem Quæsix waren: sollten es die eigens angefertigten Spellbinds sein, die so viel Böses über die Stadt gebracht hatten?

Viel Zeit blieb nicht zum Grübeln, denn bald klopfte die Stadtwache an der Tür. Der Oberst, ein stattlicher Cani namens Emron, überbrachte der Gruppe einen Lohn für ihren wiederholten Einsatz zum Wohle der Stadt, in welcher Heldentum allmählich rar würde: 1000 Lozen ausgehändigt an Ociente. Auch ließ er sich gleich nieder und plapperte sich zu einigen Bieren den Frust von der Seele. Die Gruppe erfuhr folgende Details:
  • Die regelmäßigen Anschläge werden Terroristen zugerechnet, einer unterstädtischen Vereinigung namens Deep Law. Deren Herkunft und Motivation war dem Oberst allerdings unbekannt.
  • Die Pflege der Kanäle unter Lokensen wird auch von Oberlokensern wahrgenommen, da sie für beide Städte essentiell ist. Das Recht zur Kanalpflege kann für reichlich Geld erworben werden. "Warum man das wollen sollte? Was weiß ich. Wenn ihr mich fragt, für Schmuggel und Erpressung! Habt ihr noch was von diesem Bier?"
  • Parroch Pesko ist ein einflussreicher Händler mit Kanalrecht.
  • Emron war selbst dabei gewesen, als Meister Pescator verhaftet wurde. Dieser hatte die Behandlung eines gemeingefährlichen Magiers bekommen.
Schließlich musste er wieder seinem Dienst nachkommen. Die Gruppe besuchte das Stadtarchiv, das sich die wenigen Juristen und Gelehrten der Stadt mit einer Bibliothek teilen, deren Schwerpunkt auf Geschichte und Genealogie liegt.
Dort fand Ruum in der jüngeren Stadtgeschichte eine Vielzahl von Gründen, dass Bürger der Ober- und Unterstadt einander hassen und an die Gurgel gehen könnten.
Ociente informierte sich über Möglichkeiten, den Gefangenen zu sehen, indem man seinen Verteidiger mimt, fand jedoch keine Schlupflöcher, die es ermöglicht hätten, auf dieser Basis "mal eben schnell" mit Meister Pescator zu sprechen.
Quæsix und Xanthu fanden garnichts, aber auch garnichts Interessantes über Magie.
Pulpo Ex Machina hingegen griff mit schlafwandlerischer Sicherheit nach einigen Familienchroniken und fand darin die Familie Pesko. Nach kurzer Untersuchung war jedem klar, dass dort getilgt wurde! Xanthu und Quæsix patzten eine stählerne Blume hinein, was den Bibliothekar auf den Plan rief. Just nachdem Jaaman und Ruum ihn dazu gebracht hatten, mal etwas aus sich herauszugehen, verfiel er in alte Muster, scholt die Umstehenden ob des Vandalismus, stellte allerdings ohne zu murren die fehlende Passage wieder her.
Tatsächlich zweigte sich vor zwei Generationen ein einsamer Ast von den Pesko ab, der lediglich aus einem Individuum bestand: Haff Pesko, dessen Namen in Pescator geändert und schließlich ganz aus dem Dokument getilgt worden war.

Frohen Mutes putzte sich die Gruppe heraus und besuchte am Nachmittag das Anwesen von Parroch Pesko. Nachdem man vollmundig angekündigt hatte, Geschäfte für mehrere zehntausend Lozen tätigen zu wollen, drang man ins Wartezimmer und schließlich in Peskos Arbeitszimmer vor. Der graue, behäbige Cani war erinnerte sich entfernt an den Gegenstand, wurde von der Gruppe jedoch schnell daran erinnert, dass es sich um einen Herbador-Grace handeln musste. So schlug er einen Kaufpreis von "nur" 10.000 Lozen vor, ohne auf ein Tauschangebot eingehen zu wollen. Das änderte sich, als Quæsix den Namen Pescators fallen ließ.

Pesko gab sich als harter Verhandler unbeeindruckt, auch bezüglich der Drohkulisse, die einige Gruppenmitglieder vor ihm aufzubauen versuchten, kam der Gruppe aber letztlich doch entgegen, mit einem Deal: Sie sollten Meiste Pescator im Gefängnis aufsuchen und ihm etwas überbringen, im Gegenzug würde er Die Immergrüne Nuss für einen Schleuderpreis von 1.500 Lozen wieder auftreiben.
Die Gruppe stimmte zu und man trennte sich einvernehmlich, am nächsten Morgen, eine Stunde vor Sonnenaufgang, sollte man die nötigen Materialien abholen und Zugang zum Gefängnis erhalten.

Den Tag schlossen Xanthu und Ruum mit einem Besuch bei der örtlichen Schmiedegilde ab, deren Mitglieder ähnlich rostig waren wie ihre Erzeugnisse. Buddel und Pulle, die beiden bei Bewusstsein angetroffenen Gildenmitglieder, hatten immerhin interessante Artikel zu verkaufen: Die Sprüche Flaming Fist und Neverust, zudem einen Eimer mit Azilbar, einem nicht euklidischen, silbrigblauen Flüssigmetall.

Ein weiterer geschäftiger Tag in Lokensen ging zuende, Ruhe kehrte ein, und selbst die Terroristen und wütenden Mobs legten sich schlafen.
…or did they?! :shock:


In eigener Sache gratulieren wir Philipp/Xanthu zu seinem schönen neuen Blumentopf!
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Re: World Tree

Beitrag von 0mark » 14. Oktober 2010 12:11

Ich hoffe ich war Gestern nicht zu negativ und bin niemandem auf die Füße getreten. Ich hatte einige nicht all zu erfreuliche Tage und leidlich schlechte Laune, was ich hoffentlich nicht all zu sehr an allen ausgelassen habe. Wenn doch, tut es mir leid.

Im übrigen, sind wir schon zu einem Entschluss gekommen wie es nächstes Semester weitergeht? Ich wäre dafür das Simon weiterleitet.
Und falls wirklich der Weg nach Birknaza gewählt wird, möchte ich nochmal damit nerven das es für jeden auch nur halbwegs normalen Prime eine völlig abwegige Idee wäre ausgerechnet dorthin zu gehen (zumindest habe ich es bisher so wahrgenommen). Wenn die Gruppe sich also einfach fröhlich pfeifend dorthin auf den Weg machen würde, würde das zumindest bei mir eine unangenehme Dissonanz in der Wahrnehmung der Welt schaffen. Sollte uns andererseits, zb, ein Gruppenmitglied vermittels List&Tücke dazu verleiten diesem Weg zu folgen, vielleicht ohne das wir es wissen, so wäre das was gänzlich anderes* ;)

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